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Mit der Schlusssirene zum Sieg

Viel dramatischer und spannender hätte die Erstrundenpartie im Deutschen Wasserballpokal zwischen der HSG TH Leipzig und dem SV Cannstatt nicht verlaufen können. Während die Leipziger um Kapitän Lorenzo Fucke das erste Viertel für sich entschieden und mit hohem Tempo begannen, hatten sich die Stuttgarter zur Mitte des Spiels hin sichtlich Spielanteile zurück erobert und führten zwischendurch schon mit drei Treffern. „Anfangs lief es gut. Wir kamen in die Konter, dann hat Cannstatt deutlich besser zurück gearbeitet und uns vor Probleme gestellt“, so der Kapitän.

Abreißen lassen haben die Leipziger nicht und konnten gegen schwächelnde Gegner zum Ende hin immer wieder Nadelstiche setzen, obwohl sich die Reihen bei beiden Teams zunehmend lichteten. „Die neuen Regeln haben ihren Tribut gefordert, es wird eine Weile dauern bis alle sich darauf eingestellt haben. Wir haben das aber heute gerade in der Offensive ganz gut umgesetzt“, kommentiert Spielertrainer Robin Seemann den Verlauf. Seemann war es auch der per Strafwurf den Gleichstand kurz vor Ende der Partie herstellte. Vor gut 150 Zuschauern versenkte Center Kay Müns dann nach Anspiel von Konrad Lenz den Ball zum viel umjubelten 13:12-Siegtreffer.

„Wir haben sicherlich noch einige Baustellen in der Verteidigung, müssen da einfach in manchen Situationen cleverer werden.“, so der Trainer mit Hinblick auf die im November beginnende Zweitliga-Saison. Einen weiteren Test haben sich die Leipziger Wasserballer mit dem Sieg über die Stuttgarter erarbeitet. In der zweiten Runde wartet der VFB Friedberg (2. Liga Süd). Diesmal muss das Team auswärts in Hessen antreten.

HSG TH Leipzig 13:12 SV Cannstatt
(4:3, 2:5, 2:2, 5:2)

Tscheke/Petzold (TW), Pastoors (2 Tore), Tavakin, Fucke (5), Mocker V., Seemann (3), Müns (1), Mocker T. (1), Romanyuk, Lenz (1)

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