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Waspo 98 startet gegen Titelverteidiger

Bei der Auslosung zur Champions-League-Hauptrunde in Barcelona haben die Wasserballer von Waspo 98 Hannover eine interessante Mischung von Gegnern erwischt. In der acht Mannschaften umfassenden Hauptrundengruppe trifft der deutsche Pokalsieger gleich zum Auftakt im Stadionbad auf den Titelverteidiger. Ferencvaros Budapest wird am 9. Oktober im hannoverschen Stadionbad zu Gast sein und dabei beste Erinnerungen an den etwas überraschenden Titelgewinn vom Final-Eight-Turnier an gleicher Stelle mitbringen.
Mit dem permanenten Topfavoriten Pro Recco aus Italien gastiert ein weiteres absolutes Schwergewicht des internationalen Wasserballs im Laufe der Saison in Hannover. Hinter diesen absoluten Größen scheint jedoch für die Mannschaft von Trainer Karsten Seehafer einiges möglich zu sein. Mit Mladost Zagreb ist ein bekanntes Gesicht aus der letzten Saison wieder Gegner von Waspo. Mit CN Marseille kommt erstmals nach vielen Jahren eine französische Mannschaft nach Hannover mit der Empfehlung im vergangenen Jahr den Euro-Cup gewonnen zu haben. Eine weite Reise muss Teammanager Michael Skibba in die georgische Hauptstadt organisieren, denn auch Dynamo Tiflis ist dem hannoverschen Team zugelost worden. In zwei Qualifikationsrunden werden im September noch die beiden fehlenden weiteren Kontrahenten ermittelt, von denen der italienische Vizemeister und letztjährige Endrundenteilnehmer AN Brescia der dickste Brocken sein könnte.
Der deutsche Meister Spandau 04 trifft in seiner Hauptrundengruppe unter anderem auf die Topteams Olympiakos Piräus, Jug Dubrovnik und Athletic Barceloneta.
Für den dritten der deutschen Meisterschaft, den OSC Postdam, besteht noch die Chance sich für die Hautptrunde zu qualifizieren, wobei die Brandenburger eher als Außenseiter gelten müssen.
Beim gestrigen Sommerfest von Waspo 98 im Volksbad Limmer war dann die kommende Saison auch eines der dominierenden Gesprächsthemen. In diese wird der Klub aus Hannover-Linden mit einem teilweise erneuerten Aufgebot gehen. So werden die Routiniers Predrag Jokic (White Sharks Hannover), Luka Sekulic, Erik Bukowski (beide Kariereende), Pere Estrany Esforzado (CN Barcelona), Marin Ban (Kroatien) und Alex Giorgetti (Couto, Italien) nicht mehr im Kader stehen. Auch Youngster Wolf Moog beendet seine Laufbahn und konzentriert sich auf das berufliche Fortkommen.
Dafür stoßen drei Zugänge aus dem Ausland ins Team. Der russische Nationalspieler Ivan Nagaev kommt von Dynamo Moskau, Der kroatische Olympiasieger Petar Muslim wechselt von AN Brescia nach Hannover. Der Montenegriner Matia Brguljan wird künftig neben seinem Bruder Darko im Team spielen. Aus dem Nachwuchs der White Sharks Hannover rücken mit Jan Rotermund, Niclas Schipper, Felix Benke und Philip Kubisch vier Toptalente nach. Auf die letzjährigen Neuzugänge Reiko Zech und Fynn Schütze wird ebenfalls deutlich mehr Verantwortung zukommen. Waspo 98 sollte für die kommende Spielzeit gerüstet sein. FG

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