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Training fernab des Schulalltags

Potsdams beste Nachwuchs-Wasserballer verbrachten die letzte Woche auf Malta
13 Potsdamer Nachwuchs-Wasserballer hatten in der vergangenen Woche die Gelegenheit, aus dem alltäglichen Schul- und Trainingsbetrieb auszubrechen. Mit der Unterstützung durch Leistungssport-Mittel des Brandenburger Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport fuhren die talentiertesten Jungs der Jahrgänge 2000 bis 2003 nach Malta ins Trainingslager.
„Nach den letzten harten Wochen mit hohen Schwimmanteilen und viel Krafttraining konnten wir bei besten Bedingungen die Vorbereitung dort fortsetzen. Auch im Training mit dem Ball und vor allem spielerisch haben wir eine Menge machen können“, sagte Lehrertrainer André Laube, der das Team gemeinsam mit dem neuen Landestrainer Slawomir Andruszkiewicz und Jacob Drachenberg auf die wasserballverrückte Mittelmeerinsel begleitete.
Täglich konnten sich die OSC-Sportler gegen verschiedene Jugend- und Männerteams messen. „Im Vordergrund stand dabei, die neuen Regeln zu verinnerlichen“, erklärt Laube. Veränderungen im Regelwerk sollen das Spiel noch schneller und attraktiver machen. Nach wiedergewonnenem Ball im Angriff gibt es jetzt lediglich noch 20 und nicht mehr 30 Sekunden Angriffszeit. Das Ausführen von Freiwürfen ist deutlich flexibler. Nach Fouls hinter sechs Metern brauch zum Beispiel nun nicht mehr abgespielt werden, um ein Tor zu erzielen. Außerdem werden deutlich früher Zeitstrafen und Strafwürfe verhangen. „Ich denke, wir sind einen guten Schritt weitergekommen, müssen diese Umstellungen aber weiter im Fokus behalten“, so Laube.
Neben der sportlichen Komponente blieb auch Zeit für andere Erlebnisse. Außer dem obligatorischen Sightseeing-Besuch der Hauptstadt Valetta ging es mit dem Speedboot zur Insel Comino zum Baden in die „Blue Lagoon“. Den letzten Trainingstag verbrachte der OSC auf der Insel Gozo, schnorchelte dort in einer Grotte und spielte beim „Otters ASC“ in derem Wasserball-Feld im Meer ein Match.

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