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Vier Wechsel bei den Wild-Card-Teams

In der Champions League wird es für die neue Spielzeit auf gleich vier Plätzen Veränderungen bei den Wild-Card-Teams geben. Als neue Namen und damit direkt für die 16 Mannschaften umfassende Hauptrunde qualifiziert sind mit Frankreichs Rekordmeister CN Marseille und Montenegros Titelträger CN Jadran Herceg Novi die beiden amtierenden Euro Cup-Finalisten. Einen Tausch gab es bei den ungarischen Teams, wo Titelverteidiger Ferencvaros Budapest ZF Eger ersetzt. Ebenfalls neu dabei ist mit Dynamo Tiflis ein Verein aus der Kaukasus-Republik Georgien, dessen Nationalmannschaft im Oktober Gegner der DSV-Auswahl in der EM-Qualifikation sein wird.

Aus dem Kreis der bisherigen zwölf Wild-Cards-Teams sind nach zwei Spielzeiten Dynamo Moskau (Russland) und Steaua Bukarest (Rumänien) sowie nach einer Saison ohne jeden Punktgewinn der frühere Titelträger Roter Stern Belgrad (Serbien) ausgestiegen. Weiterhin in der illustren Runde dabei sind mit Waspo 98 Hannover und Wasserfreunde Spandau 04 dagegen die beiden deutschen Topteams. In der kommenden Saison international gar nicht vertreten ist mit PN Sport Management (Italien) sogar einer der acht Endrundenteilnehmer der zu Ende gehenden Spielzeit.

Aufgrund der Wild Cards für die beiden nationalen Topteams wird der dritte DSV-Vertreter OSC Potsdam erst in der zweiten Runde in das internationale Geschehen eingreifen. Die Havelstädter werden dort in einem Viererturnier auf einen Kontrahenten aus dem Kreis von AN Brescia (Italien), Jadran Split (Kroatien), CN Terrassa (Spanien), NC Vouliagmeni (Griechenland), OSC Budapest (Ungarn), Team Strasbourg (Frankreich) und Lokomotive Tiflis (Georgien) sowie zwei der erfolgreichen Erstrundenteilnehmer treffen.

Die Qualifikationsrunde I kommt vom 29. August bis 1. September zur Austragung. Runde II folgt bereits vom 13. bis 15. September, so dass der OSC Potsdam frühzeitig Flagge zeigen muss. Der erste der erneut 14. Hauptrunden-Spieltage ist für den 8./9. September vorgesehen. Das Final Eight findet vom 5. bis 7. Juni 2020 statt und ist an den italienischen Meister Pro Recco vergeben, der damit zugleich als erster Endrundenteilnehmer feststeht.

Champions League 2019/2020

Qualifikationstrunde I

Gruppe A in Sabac (Serbien)
Apollon Smyrnis (GRE)
Dynamo Moscow (RUS)
CSM Oradea (ROU)
VK Sabac (SRB)
Roter Stern Belgrad (SRB)
Galatasaray Istanbul (TUR)

Gruppe B in Barcelona (Spanien)
CN Barcelona (ESP)
Sintez Kasan (RUS)
Steaua Bukarest (ROU)
Pays d’Aix Natation (FRA)
Enka Istanbul (TUR)
VK Banja Luka (BIH)

Direkt in Qualifikationsrunde II

Jadran Split (CRO)
CN Terrassa (ESP)
OSC Potsdam (GER)
NC Vouliagmeni (GRE)
OSC Budapest (HUN)
AN Brescia (ITA)
Team Strasbourg (FRA)
Lokomotive Tiflis (GEO)

Direkt in der Hauptrunde (Wild Card)

FTC Budapest (HUN)
Olympiakos Piräus (GRE)
Pro Recco (ITA)
CN Atletic Barcelona (ESP)
Jug Dubrovnik (CRO)
Waspo 98 Hannover (GER)
Szolnoki VSC (HUN)
Mladost Zagreb (CRO)
Wasserfreunde Spandau 04 (GER)
CN Marseille (FRA)
Jadran Herceg Novi (MNE)
Dynamo Tiflis (GEO)

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