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Deutschland mit Torhagel ins WM-Viertelfinale

Die deutsche Wasserballnationalmannschaft hat das große Ziel WM-Viertelfinale erreicht. Nach einem 25:5-Erfolg gegen Südafrika kehrt Deutschland erstmals seit dem Jahr 2011 bei einer Weltmeisterschaft wieder unter die ersten acht Mannschaften zurück. Damit verbunden ist die wertvolle finanzielle Förderung durch den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) sowie die Teilnahme am Qualifikationsturnier für die nächsten olympischen Spiele in Rotterdam im März 2020.
Durch den starken zweiten Platz in der Vorrundengruppe hatte das DSV-Team sich selbst eine optimale Ausgangslage geschaffen, denn der Achtelfinal-Gegner Südafrika agierte zwar engagiert aber chancenlos. Mateo Cuk aus der Centerposition und Marin Restovic in Überzahl brachten Deutschland zügig mit 2:0 in Führung. Immerhin gelang dem motivierten Dauerafrikameister zweimal der Anschlusstreffer zum 1:2 und 2:3, nachdem Lucas Gielen mit einem mächtigen Distanzwurf den dritten deutschen Treffer markiert hatte. Vor der ersten Pause erhöhten Gielen per Strafwurf und Restovic nach einer schönen Einzelleistung auf 5:2. Im zweiten Spielabschnitt setzte sich die Mannschaft von Bundestrainer Hagen Stamm dann endgültig ab. Während Schlussmann Moritz Schenkel weitgehend problemlos ohne Gegentor blieb, warfen Ben Reibel (3), Marko Stamm, Lukas Gielen und Tobias Preuß eine 11:2-Führung heraus. Zu zwei Kontertoren von Reibel gab der Hannoveraner Schlussmann Schenkel das jeweilige Zuspiel.
In der zweiten Hälfte löste Vereinskamerad Kevin Götz Schenkel im deutschen Tor ab. Marko Stamm (2), Maurice Jüngling, Dennis Strelezkij, Tobias Preuß, Kapitän Julian Real, Timo van der Bosch und Marin Restovic trafen bei einem Gegentor von Lian Neill zur 20:3-Führung vor dem Schlussabschnitt. Hier legten Mateo Cuk, Lucas Gielen (3) und Dennis Eidner nach, während für Südafrika Badenhorst und der Hamburger Sven van Zyl trafen.
Damit hat das Team Deutschland seine großen Ziele erreicht und den deutschen Wasserball wieder nach vorn gebracht. Erneut wurde die Partie im ZDF-Livestream gesendet. Reporter Marc Windgassen offenbarte zwar mächtige fachliche Defizite, führte dafür aber charmant und unterhaltsam durch die Begegnung.
Am Dienstag trifft Deutschland nun auf den Titelkandidaten Kroatien. FG

Bild: ZDF Mediathek

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