Bochumer Masters 55+ verteidigen ihren deutschen Meistertitel im Wasserball in Hamburg

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Bochumer Masters 55+ verteidigen ihren deutschen Meistertitel im Wasserball in Hamburg

Der Jubel im Hamburger Freibad war groß bei allen Blau-Weiß-Wasserballern. Die Mission Titelverteidigung in der Altersklasse 55+ ist gelungen, obwohl es mit einem Fehlstart in die 24. Deutschen Mastersmeisterschaften ging.

Im ersten Spiel ging es gegen den vermeintlich leichtesten Gegner aus Darmstadt. Gegen dieses Team hatten die Bochumer in der regulären Spielzeit noch nie verloren. Nach einer 3:1 Führung im 1. Viertel fühlte man sich zu sicher und die Bochumer stellten das Wasserballspielen ein. Am Ende stand nach drei Vierteln ohne Tor eine 3:6 Niederlage. Damit war das Team unter Zugzwang, denn es folgten nur noch schwere Gegner. Das zweite Spiel ging gegen die WaterpoloMasters aus Duisburg. Vor dem Spiel gab es eine kräftige Ansage vom Trainerteam. Bei den Duisburgern spielen einige deutsche Europameister von 1989. U.a. war Rainer Hoppe, bis heute Rekordtorschütze der Bundesliga, dabei. So wurde es auch ein ganz enges Match. In der letzten Minute konnte Henk van de Kuijt mit einer klasse Einzelaktion das Spiel mit dem 4:3 Siegtreffer für Bochum entscheiden. Damit wurde die Chance auf Gold gewahrt.

Im dritten Spiel wartete mit dem Düsseldorfer SC ein weiterer etablierter Gegner. Das Spiel entwickelte sich zu einem harten Kampf. Die Düsseldorfer führten bis ins letzte Viertel hinein, bis Blau-Weiß das Spiel schließlich kurz vor Schluss mit dem 7:7 ausgleichen konnten. 30 Sekunden vor dem Ende explodierte Harry Westbrock und setzte mit einem herrlichen Schuss den 8:7 Siegtreffer. Nun war der Titel wieder in greifbarer Nähe.

Es folgte das entscheidende Spiel gegen den PSV Duisburg, ein Gegner, den Bochum bisher meistens geschlagen hatte. Und es war wie erwartet ein harter Kampf. Zunächst verloren die Bochumer den zentralen Abwehrspieler Helge mit einem Ausschluss, dann bekam Konterspieler Christian Koch das dritte Foul und durfte auch nicht mehr mitspielen. Die Proteste des Trainers brachten noch eine rote Karte für ihn ein, sodass das Spiel „ohne 3“ zu Ende gespielt werden musste. Eine schwierige Situation, denn bereits ein Unentschieden hätte nur für Bronze gereicht. So mussten andere Verantwortung übernehmen. Das Spiel wurde dann von Kari, Gastspieler aus Finnland, mit drei Toren gerettet. Am Ende stand ein hart erkämpfter 6:4 Sieg, der gleichzeitig Gold bedeutete. Mit großem Jubel wurde die Titelverteidigung der Bochumer 55+-Masters gefeiert. Die gezielte Vorbereitung, auch mit einem Turnier in Barcelona, hat ihre Früchte getragen.

Mannschaftsfoto nach dem Sieg von links nach rechts. Christian Müller-Mai, Ralf Widmann, Alfred Thiele, Frank Lewark, Markus Haseloff, Vesa Havia, Christian Koch, Harald „Harry“ Westbrock, Henk van de Kujt, Carsten Harder, Helge Hinze, Axel Lettmann, Kari, Norbert Bassmann, Carsten Dorn, Peter Kis

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