Waspo 98-Frauen scheitern im Halbfinale, White Sharks auf Kurs, Laatzen reicht gute Anfangsphase nicht

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Waspo 98-Frauen scheitern im Halbfinale, White Sharks auf Kurs, Laatzen reicht gute Anfangsphase nicht

Die Frauen von Waspo 98 haben auch das zweite Halbfinalspiel um die deutsche Meisterschaft verloren. Bei Spandau 04 verlor das Team von Trainer Marton Sagi mit 8:28 und wird damit erwartungsgemäß um den dritten Platz kämpfen. In Berlin-Schöneberg mussten die Hannoveranerinnen u.a. auf Kapitänin Carmen Gelse verzichten. Ins Team rückten einige Spielerinnen aus dem Perspektivkader auf. Die Gastgeberinnen klärten die Verhältnisse schnell und führten nach dem ersten Spielabschnitt mit 7:2. Im zweiten Viertel ergoss sich ein wahrer Torhagel auf Schlussfrau Yvonne Kowal. Im weiteren Verlauf gelangen zumindest in der Offensive einige Akzente, so dass sich Alena Paland (3), Zsofia Bodrogi, Annika Ebell (je 2) und Rohey Jobe (1) in die Torschützenliste eintragen konnten. Bereits am kommenden Wochenende beginnt die Best of three-Serie gegen Nikar Heidelberg um die Bronzemedaille. Zunächst muss Waspo 98 am Neckar antreten.
Die White Sharks haben in der Relegationsrunde zur DWL-Pro A ein weiteres Schlüsselspiel gewonnen. Mit 13:5 besiegte die Mannschaft von Trainer Milan Sagat den Verfolger SG Neukölln und baute die Spitzenposition mit 10-0-Punkten weiter aus. Im Sportleistungszentrum sahen rund 80 Besucher eine packende Anfangsphase. Die Haie gingen mit 2:0 in Führung doch die Gäste von Trainer Thomas Schertwitis glichen aus und lagen kurz vor Ende des zweiten Viertels sogar mit 4:3 vorn. In dieser Phase zeigte der Neuköllner Torwart Florian Thom seine Klasse, während die Haie im Angriff etwas unstrukturiert wirkten und aus ungünstigen Situationen heraus abschlossen. Kurz vor der Halbzeit konnte der in der Offensive überragende Fynn Schütze durch zwei Treffer eine knappe Führung herauswerfen.
In der zweiten Spielhälfte nutzten die Gastgeber ihre konditionelle Überlegenheit gnadenlos aus und zogen Tor um Tor davon. Dominik Schimanski war ein sicherer Rückhalt, während auf der Gegenseite beispielsweise Justus Gläser, Kapitän Marvin Götz und Niclas Schipper trafen. Die Sharks zeigten tollen Offensivwasserball und brachten sogar ihren Trainer ins Schwärmen. Am kommenden Samstag empfangen die Haie Poseidon /Rhenania Köln im SLZ. Im Falle eines Sieges würde der Aufstieg bereits in greifbare Nähe rücken. (Video Sharks in weißen Kappen)
Die U18 der Haie hat ihr Halbfinalhinspiel um die deutsche Meisterschaft mit Bravour absolviert. Im Freibad auf der Nackarinsel besiegte das Team des amtierenden deutschen Meisters Gastgeber SSV Esslingen mit 11:8 und geht mit einer guten Ausgangsposition ins Rückspiel in Hannover. Basis des Erfolgs war ein gutes erstes Viertel mit einer 3:1-Führung. Die Esslinger kämpften sich zwar mehrmals auf ein Tor heran, schafften aber nie den Ausgleich. In den letzten drei Minuten konnten die Hannoveraner noch zwei Tore durch Steffen Hülshoff nachlegen und besitzen damit gute Karten für den ersehnten Finaleinzug. Es trafen: Jan Rotermund (4), Niclas Schipper (3), Steffen Hülshoff (2), Vitor Pavicic-Capucho und Marius Greiner (je 1).
Die Spvg Laatzen hat das Spitzenspiel in der 2. Liga Nord bei Poseidon Hamburg mit 7:12 verloren. Damit übernahmen die Elbestädter wieder die alleinige Tabellenführung. Zu Beginn der Begegnung konnten die „Schwarz-Gelben“ jedoch von einem Auswärtscoup träumen. Joel Werner, Michael Hahn (2), Jens Möller und Tobias Müller sorgten für eine 5:2-Führung Mitte des zweiten Viertels. Nach zwei Gegentreffern lag das Team von Trainermanager Carsten Stegen bei „Halbzeit“ noch immer knapp vorn. Binnen weniger Minuten kassierten die Laatzener im dritten Viertel jedoch weitere vier Gegentreffer. Hahn und Möller erzielten zwar zum 7:8 noch einmal den Anschluss, doch damit hatte Laatzen sein Pulver verschossen und die Gastgeber, die als Aufstiegsfavorit gelten, erspielten sich einen am Ende noch eindeutigen Erfolg. Bereits am kommenden Wochenende kann die Sportliche Vereinigung jedoch im Aqua Laatzium Revanche nehmen. FG

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