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Pokal-Final Four: Der Titel ist das Ziel

Auf 30 Pokalsiege seit 1979 weisen die Wasserfreunde Spandau 04 bereits in ihrem Briefkopf hin. Ergänzt wird die Erfolgsgeschichte mit 37 erreichten Deutschen Meisterschaftstiteln. 2015 erzielte das Berliner Team seinen letzten Pokaltriumph, als die Wasserfreunde Waspo Hannover mit 14:12 im 5-Meter-Schießen im Finale besiegten. 2016 folgte ein 18:9-Finalerfolg gegen den Endrunden-Gastgeber Bayer Uerdingen. Aber nach Protest des Halbfinalverlierers Duisburg gegen den Einsatz von Moritz Oeler bei Spandau, diversen Verbandsgerichtsurteilen und 04-Einsprüchen wurde vor wenigen Wochen endgültig entschieden, nachdem die Wasserfreunde ihr Veto zurückzogen. Dadurch reduzierte sich die Spandauer Statistik auf 30 Pokalsiege und der 9:18-Verlierer Uerdingen erreichte den ersten Pokaltriumph seiner Vereinsgeschichte.
2017 und 2018 holte sich Waspo 98 Hannover den „Pott“, schaltete dabei 2017 Spandau mit 9:4 im Halbfinale aus (10:9 im Finale gegen Duisburg) und gewann im Jahr darauf im Endspiel 12:8 gegen die Mannschaft von Petar Kovacevic. „Es ist also Zeit, dass wir uns den Pokaltitel zurückholen“, sagt Präsident Hagen Stamm vor der Endrunde. „Dafür müssen wir aber besser spielen als bei unseren letzten Auftritten in der Champions League. Das gilt auch, obwohl unser vermutlich härtester Gegner im Final Four, Waspo, dort ebenfalls nicht gerade glänzte.“ Zunächst einmal muss Spandau allerdings das Halbfinale gegen ASC Duisburg 98 gewinnen.
Waspo dürfte in seinem Lokalderby-Halbfinale gegen die White Sharks Hannover eine Pflichtaufgabe bestreiten, sodass die komplette Fachwelt ein Endspiel zwischen Hannover und Berlin erwartet. Nach letzten Eindrücken fällt es schwer, einem der beiden Teams die Favoritenrolle zuzusprechen. Nach den bislang fünf Saison-Duellen (Supercup, 2 x DWL-Hauptrunde, 2 x Champions League) steht es aktuell 3:2 für Hannover.
Unmittelbar nach dem Pokal Four starten am 8. Mai die Halbfinal-Playoffs (Best of Five) in der Meisterschaft, in denen Spandau auf den OSC Potsdam treffen wird. „Der Pokalsieg wäre für die Meisterschaftsentscheidung eine echte Motivationshilfe. Wir wollen in Düsseldorf ein Zeichen setzen“, kündigt Kovacevic kämpferisch an.

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