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Jost Krüll verstorben

Deutschlands Wasserballer trauern um ein weiteren langjährigen Mitstreiter, der Vielen noch persönlich bekannt sein dürfte: Am 5. April ist jüngst der frühere Spieler und internationale Schiedsrichter Jost Krüll nach längerer Krankheit im Alter von 85 Jahren in seiner Heimatstadt Düsseldorf verstorben.

Zu der Sportart gefunden hatte Krüll als Spieler beim damaligen Verein Düsseldorf 09, dem er sein Leben lang treu geblieben ist. Ende der 1950er- und 1960er-Jahre galt er vor der Einführung der Bundesliga als einer der besten Spieler der damaligen Oberliga West: ein eisenharter Verteidiger, der in den damaligen Wasserballkreisen zumeist nur als der „Stier von der Itter“ bekannt war.

Nach seiner aktiven Zeit begann für Krüll eine nicht minder erfolgreiche Laufbahn als Schiedsrichter: Über den Bezirk Düsseldorf und den damaligen Westdeutschen Schwimmverband schaffte er 1971 den Sprung in die Bundesliga, und einige Zeit später berief ihn der europäische Verband auf die Liste der internationalen Unparteiitschen.

Auch wenn Krüll 1989 aus Altersgründen auf nationaler Ebene diese Laufbahn beenden musste, war Krüll danach immer wieder noch am Beckenrand auf NRW- bzw. Bezirksebene zu sehen. Parallel dazu gesellte sich über lange Jahre die Tätigkeit des DSV-Beobachters bei Bundesligaspielen und nationalen Meisterschaften.

Neben seinem Engagement als Schiedsrichter war der Düsseldorfer bis in die jüngste Vergangenheit hinein auf Funktionärsebene tätig: So gesellten sich zu der Tätigkeit als Wasserballwart seines Heimatvereines auch mehr als 25 Jahre im Wasserballausschuss des Schwimmverbandes Nordrhein-Westfalen.

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