OSC will gegen Neukölln Playoff-Rhythmus finden

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OSC will gegen Neukölln Playoff-Rhythmus finden

Letztes DWL-Hauptrundenspiel in Berlin / U18 muss zum Viertelfinale nach Duisburg
Volles Programm am nächsten Wochenende für die Wasserballer des OSC Potsdam: Das DWL-Team von Trainer Alexander Tchigir tritt beim letzten Hauptrundenspiel am Sonnabend (16 Uhr) bei der SG Neukölln an. Das U18-Bundesliga-Team muss zum Hinspiel des Playoff-Viertelfinales gegen den SV Bayer Uerdingen 08 nach Duisburg. Am Sonntag steht dann der zweite Spieltag der ostdeutschen U16-Meisterschaften in Berlin an, wo der OSC auf Neukölln und den SVV Plauen trifft.
Unabhängig vom Ausgang der DWL-Partie Potsdams gegen den Berliner Lokalrivalen steht der OSC bereits als Vierter der ProA-Hauptrunde fest. Wer der Gegner im „Best-of-five“-Viertelfinale sein wird, das bereits nächsten Mittwoch auswärts beginnt, ist aber noch offen. Hier könnte es im direkten Duell zwischen dem aktuellen Fünften SSV Esslingen und Sechsten SVV Plauen noch zu einer Verschiebung kommen. Allerdings müssten die Vogtländer mit mehr als sechs Toren Differenz gegen die Schwaben gewinnen, um im direkten Vergleich (Hinspiel 9:15) vorbeizuziehen.
„Da haben wir sowieso keinen Einfluss drauf“, sagt Coach Tchigir. „Wir müssen uns komplett auf unser Spiel konzentrieren und unseren Rhythmus wiederfinden.“ Das letzte Spiel liegt nun drei Wochen zurück und war überzeugend. 18:7 wurde Esslingen im heimischen Sportbad blu regelrecht auseinandergenommen. „Die Pause kam für uns nicht zum besten Zeitpunkt“, denkt André Laube, sportlicher Leiter der OSC-Wasserballer. „Hoffentlich können wir an unsere guten Leistungen anknüpfen. Das Spiel gegen Neukölln ist wichtig fürs Selbstvertrauen und soll unbedingt gewonnen werden.“
Neukölln könnte bei einem Sieg noch auf den siebten Platz vorrücken, was aber wenig Einfluss auf den weiteren Saisonverlauf hat. In einer neugeschaffenen Relegationsrunde um den Verbleib in der ProA der Deutschen Wasserball-Liga werden die Süd-Berliner gemeinsam mit dem Duisburger SV 98 gegen die B-Gruppen-Vertreter White Sharks Hannover, SV Ludwigsburg, Bayer Uerdingen und die SGW Rhenania/BW Poseidon Köln in einer doppelten Runde spielen.
Bereits im Playoff-Fieber befinden sich die U18-Wasserballer. Als Dritter der Hauptrunde treffen sie da auf den Sechsten Uerdingen. Die erste Begegnung kommt am Sonnabend (14.10 Uhr) im Duisburger Schwimmstadion zur Austragung, eine Woche später erfolgt in Potsdam das Rückspiel. „Wir wollen uns auswärts eine gute Ausgangsposition erarbeiten“, sagt Laube. Er wisse, dass die Aufgabe trotz der beiden hohen Siege (19:8 und 14:6) in der Hauptrunde sehr schwer werde. „In der U18 haben wir in den letzten Jahren selbst oft in den Playoffs Favoriten rausgehauen“, so Laube. „Das soll uns nun nicht passieren.“
Mit geringem Druck geht es für Potsdams U16 am Sonntag nach Berlin. In der Schöneberger Halle am Sachsendamm trifft der OSC 11.30 Uhr auf Gastgeber Neukölln und 16 Uhr auf den SVV Plauen. Im ersten Spieltag hat sich das Laube-Team mit zwei Siegen auf den ersten Tabellenplatz gekämpft und will diesen nun verteidigen. In der Endabrechnung der Sechser-Liga geht es aber zunächst lediglich darum, unter die besten vier Mannschaften zu kommen. Diese spielen dann im Juni in einem Turnier den ostdeutschen Meister aus.

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