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Mit Galavorstellung auf den vierten Platz

OSC-Wasserballer siegen daheim 18:7 gegen SSV Esslingen
Mit einer Galavorstellung gegen den SSV Esslingen im heimischen Sport- und Freizeitbad blu hat sich der OSC Potsdam am Samstag vorzeitig den vierten Platz der ProA in der Deutschen Wasserball-Liga gesichert. Gleich mit 18:7 (2:1, 4:1, 5:2, 7:1) siegte die Mannschaft von Trainer Alexander Tchigir das Duell der bis dahin mit 11:13 Zählern punktgleichen Teams.
Nach dem 5:10 im Hinspiel ist Potsdam durch den gewonnenen Direktvergleich der vierte Rang nicht mehr zu nehmen, selbst wenn der OSC am 30. März beim letzten Hauptrundenspiel bei der SG Neukölln verlieren sollte. Auf wen die Havelstädter im Playoff-Viertelfinale treffen werden, ist indes aber noch offen. Derzeit Fünfter ist Esslingen (11:15 Punkte) vor dem SVV Plauen (7:17). Die Vogtländer haben aber noch zwei Partien offen und könnten bei einem abschließenden Erfolg mit mehr als sechs Toren Differenz (Hinspiel 9:15) daheim gegen Esslingen am letzten Spieltag noch an den Süddeutschen vorbeiziehen. „Wir können jetzt den Trainingsprozess ganz konkret auf das Viertelfinale steuern“, blickte Trainer Tchigir direkt voraus und zeigte sich hochzufrieden mit der Vorstellung seiner Mannschaft: „Das war wahrscheinlich unser bestes Saisonspiel und eine gute Antwort auf die schwache Leistung im Spiel in Esslingen.“
Lediglich im ersten Viertel hatten die Gäste vom Neckar den schnellen Angriffen Potsdams noch etwas entgegenzusetzen, dennoch brachten Tomi Tadin per Strafwurf und Matteo Dufour in Überzahl nach Zeitstrafe den OSC 2:0 in Front. Erst kurz vor Ende des ersten Viertels markierte Esslingen seinen ersten Treffer zum Anschluss.
Im zweiten Durchgang hämmerte Junioren-Nationalspieler Sascha Seifert in Überzahl den Ball zum 3:1 in die Maschen, jeweils im Konter fielen die Tore zum 5:1. Zunächst traf Kapitän Hannes Schulz von Rechtsaußen und bediente 45 Sekunden später Philipp Gottfried auf der linken Seite, der sicher einnetzte. Zum komfortablen 6:2-Halbzeitstand traf Tadin nach erneuter Zeitstrafe gegen die Süddeutschen.
Nach der Pause hielten die Hausherren das Tempo hoch und gingen auf Torejagd. Mit sechs Treffern Differenz musste der Sieg schließlich ausfallen, um den vierten Platz der Hauptrunde vorzeitig zu sichern. Center Ferdinand Korbel erhöhte auf 7:2, zur 11:4-Führung vor dem Schlussviertel trafen Dufour (2), Konstantin Hüppe und Lu Meo Ulrich.
Der 18-jährige Nationalspieler Ulrich erzielte zu Beginn des letzten Abschnitts aus dem Rückraum auch das 12:4, krönte damit seine starke Leistung auf der Centerverteidiger-Position und verdiente sich damit das Prädikat „Spieler des Tages“. Mit sechs weiteren Treffern bedankte sich der OSC bei seinen über 350 Fans, die das Potsdamer Team frenetisch feierten. Korbel (2), Dufour (2), Max Kössler und Tadin besiegelten den 18:7-Erfolg.
„So gut habe ich meine Jungs noch nie gesehen“, lobte auch Potsdams Wasserball-Abteilungsleiter und Hauptsponsor Andreas Ehrl, der sich gemeinsam mit Oberbürgermeister Mike Schubert, der Vorsitzenden des Stadtsportbundes Ute Goldberg und der Leiterin der Sportschule Dr. Iris Gerloff die Partie ansah. Letztere hatte doppelten Grund zur Freude, standen doch mit Sascha Seifert und Lu Meo Ulrich zwei aktuelle Zwölftklässler der Eliteschule sowie die „Ehemaligen“ Hannes Schulz, Ferdinand Korbel , Thilo Popp und Florenz Korbel im Aufgebot.
Potsdam: Torhüter Max Vernet Schweimer/Marc Langer, Konstantin Hüppe (1), Max Kössler (1), Thilo Popp, Philipp Gottfried (1), Tomi Tadin (3), Florenz Korbel, Sascha Seifert (1), Ferdinand Korbel (3), Matteo Dufour (5), Hannes Schulz (1), Lu Meo Ulrich (2)

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