Drei Tage nach der Waspo-Niederlage spielen die Spandauer in Potsdam

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Drei Tage nach der Waspo-Niederlage spielen die Spandauer in Potsdam

Nach dem verlorenen Champions-League-Duell gegen Waspo 98 Hannover vom Mittwoch ist für die Wasserfreunde Spandau 04 am Samstag wieder Liga-Alltag angesagt. Die Männer um Kapitän Marko Stamm treten am 11. Spieltag der A-Gruppe der DWL beim Kooperationspartner OSC Potsdam im Schwimmbad BLU an.
Die Niederlage in Hannover von 7:11 (3:1,1:4,0:4,3:2) gegen den mental hochmotivierten Erzrivalen ist verkürzt aus den beiden schwächeren Mittelabschnitten erklärbar, die das Kovacevic-Team mit 1:4 und 0:4 verlor. „Zwei gewonnene Viertel reichen nicht. Wir brauchen Konstanz über die gesamte Spieldauer – und das sowohl in der Verteidigung als auch im Angriff“, erklärte Trainer Petar Kovacevic. Kovacevic ärgert sich, dass es nicht gelang, den starken Anfang, der Hannover einigermaßen überraschte, in das Zentrum der Partie mitzunehmen. Möglicherweise wirkten sich hier 9 Unterzahlspiele während der ersten beiden Viertel aus. Hierdurch wurden die Spieler körperlich stark n Anspruch genommen. Zusätzlich waren zwei Spieler, Negrean und Stamm, bereits in dieser Phase mit je 2 Fouls belastet.
So konnte Waspo aus einem 2:4-Rückstand mit einem 7:0-Lauf einen beruhigenden 9:4-Vorsprung vor dem Schlussabschnitt machen. Trotz des 7:11 bleibt Spandau zwar Gruppen-Sechster und Hannover trotz Sieg aufgrund der weiteren Resultate Achter und Letzter, aber die Vor-Spiel-Prämissen haben sich de facto nicht geändert. Die Berliner sind Gruppen-Sechster mit 7 Pluszählern und können bei realistischer Betrachtung die Final-8-Endrunde Ende Mai, Anfang Juni in Hannover abhaken, für die Waspo trotz der „Roten Laterne“ mithilfe des Gastgeber-Status gesetzt ist.
Also gilt es, sich auf die nationalen Herausforderungen zu fokussieren, die da heißen: Pokal und Meisterschaft. In letzterer haben die Wasserfreunde am Samstag die „Auswärtspartie“ beim OSC Potsdam vor sich, in der es trotz DM-Platz 3 der Gastgeber in der Vorsaison nur einen Favoriten gibt: Spandau 04. Die Wasserfreunde kommen als Tabellen-Zweiter (18:2 Punkte) zum Fünften (9:11), der bislang nur partiell an seine starke Vorsaison anknüpfen konnte. Immerhin ist für die Mannschaft von Ex-Spandau- und Auswahlkeeper Alexander Tchigir nach den jüngsten Siegen erst einmal der Klassenerhalt in der A-Gruppe für die kommende Saison sicher.
Doch bislang waren die Leistungen der Potsdamer, aus deren Reihen mehrere junge Akteure Zweitspielrecht bei Spandau haben (Dennis Strelezkij und Lukas Küppers waren am Mittwoch in Hannover im Einsatz, allerdings ohne sich hervorzutun), zu wechselhaft, um den Anschluss nach ganz oben zu schaffen.

Wasserfreunde Spandau 04
Sportliche Leitung
Peter Röhle

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