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U18-Wasserballer festigen Bundesliga-Platz 3

OSC Potsdam auswärts mit Sieg und Niederlage
Die Vorzeichen zum Auswärtswochenende der U18-Bundesliga-Wasserballer des OSC Potsdam waren alles andere als rosig. Krankheitsbedingt konnten diverse Spieler gar nicht oder nur eingeschränkt eingesetzt werden. Zudem spielte Kapitän Sascha Seifert am Sonnabend beim erfolgreichen DWL-Auftritt (11:5) der Männer gegen den Duisburger SV 98 und fehlte seinem Team. Gegen den Spitzenreiter White Sharks Hannover setzte es dann auch folgerichtig eine 3:13-Niederlage. Am Sonntag siegte die Mannschaft von Trainer André Laube aber 14:6 gegen den SV Bayer 08 Uerdingen.
„Wir haben schon in vollem Besatz gegen Hannover daheim verloren“, sagte Laube. „Es war abzusehen, dass wir es unter diesen Voraussetzungen sehr schwer haben würden.“ Etwas couragierter hätte es sich der Lehrertrainer der Potsdamer Sportschule dann aber doch gewünscht, zumal die White Sharks gerade in der zweiten Halbzeit mit vielen jüngeren Athleten spielten. Umso besser machte es das Laube-Team dann aber am Sonntag. Nach holprigem Start agierte der OSC hochkonzentriert und kam zu dem deutlichen Erfolg gegen die Westdeutschen. Mit jetzt 10:8 Punkten und 96:80 Toren bekleiden die Potsdamer den dritten Rang der Bundesliga-A-Gruppe und wollen diesen in den letzten drei Partien der Hauptrunde verteidigen.
In Hannover setzte der OSC auf Schadensbegrenzung und agierte äußerst defensiv. Die wenigen Möglichkeiten landeten am Gebälk oder in den Händen des starken Hannoveraner Torhüters. Mit den zehn Gegentreffern in den ersten drei Vierteln musste Potsdam noch nicht einmal unzufrieden sein, allerdings gingen die Havelstädter ohne ein eigenes Tor ins Schlussviertel. Dort erzielte aber Felix Korbel das 1:10, mit zwei schönen Treffern netzte Simon Kuhn zum 3:13 (0:2, 0:4, 0:4, 3:3) ein.
Einen Fehlstart erwischte der OSC zunächst gegen Uerdingen. Die ersten beiden Angriffe wurden vom Tabellen-Sechsten zum 2:0 verwandelt. Eine taktische Veränderung in der Defensive brachte dann die Potsdamer besser ins Spiel. Kapitän Seifert verkürzte auf 1:2, zu Beginn des zweiten Viertels traf Hendrik Walter zum Ausgleich. Seifert markierte das 3:2 und Sascha Ufnal in Überzahl das 4:2. Nach Treffer von Tom Gustavus ging es mit einem 5:4 in den Seitenwechsel.
Deutliche konditionelle Vorteile brachten dann bereits im dritten Viertel die Vorentscheidung. Ein lupenreiner Hattrick von Seifert sorgte für die 8:4-Führung; beim Stand von 8:5 ging es ins Schlussviertel. Dort erzielte Kuhn im ersten Angriff das 9:5. Zum Endstand von 14:6 (1:2, 4:2, 3:1, 6:1) trafen noch Seifert, Ufnal (je 2) und Walter. „Eine sehr disziplinierte und engagierte Leistung“, attestierte Laube. „In dieser personellen Situation war das alles andere als selbstverständlich. Wir können sehr zufrieden sein.“ Am 24. Februar geht es mit der Auswärtspartie beim SVV Plauen weiter, bevor der OSC Potsdam am 2./3. März die Hauptrunde mit den Spielen beim SSV Esslingen und 1. FC Nürnberg abschließt.
Potsdam: Torhüter Erik Dortmann, Noel Eisenreich (nur gegen Uerdingen), Moritz Bogaczyk (nur gegen Hannover), Marc Lehmann, Justus Hochreither, Tom Gustavus (1), Hendrik Walter (2), Felix Korbel (nur gegen Hannover / 1), Bryan Lieberam, Sascha Seifert (nur gegen Uerdingen / 7), Simon Kuhn (3), Sascha Ufnal (3), Julius Barth, Kolja Wichmann

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