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Sicheres 11:5 des OSC bei Duisburg 98

OSC-Wasserballer halten Kampf um gute Playoff-Ausgangssituation spannend
Vier Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde der Deutschen Wasserball-Liga hat sich der OSC Potsdam mit seinem 11:5-Sieg beim Tabellen-Schlusslicht Duisburger SV 98 am Sonnabend auf dem fünften Platz der ProA festgesetzt. Mit 9:11 Punkten und 97:120 Toren trennen den OSC nun noch zwei Zähler zum Vierten SSV Esslingen (11:9/89:119) und drei zum SSV Plauen auf dem sechsten Rang (6:12/83:134).
„Für die Playoffs können wir jetzt auf jeden Fall planen“, so André Laube, sportlicher Leiter im OSC. „Der Kampf um die bestmögliche Ausgangssituation wird bis zum letzten Spieltag spannend bleiben.“ Das Restprogramm beschert den Potsdamern noch einige gewaltige Hindernisse. Nächsten Sonnabend empfängt der OSC den Tabellen-Zweiten Wasserfreunde Spandau 04, dann geht am 16. Februar zum Dritten ASC Duisburg. Am 9. März steht dann noch das „Vier-Punkte-Spiel“ gegen Esslingen im heimischen blu an, bevor der OSC am 30. März zur siebtplatzierten SG Neukölln ins letzte Hauptrundenspiel muss.
„Wir müssen uns noch weiter steigern“, sagt OSC-Trainer Alexander Tchigir, der trotz des Sieges in Duisburg nicht voll zufrieden war. „Wir haben es uns wieder zu schwer gemacht. Defensiv war das nicht schlecht, aber vorn lassen wir wieder zu viele Chancen liegen.“ So gestaltete sich ein sehr zähes Spiel, indem Potsdam zunächst auf Standartsituationen angewiesen war, um zu treffen. Jeweils nach Zeitstrafe gegen die Gäste trafen Ferdinand Korbel und Lukas Küppers zur 2:0-Führung. Nach dem Ausgleich zu Beginn des zweiten Viertels traf der zum „Spieler des Tages“ gewählte Tomi Tadin per Strafwurf zum 3:2. Der 21-Jährige legte kurz darauf dann auch zum 4:2 nach, Küppers sorgte noch vorm Seitenwechsel für die erste Drei-Tore-Führung. Nach der Pause fing sich Potsdam zwar schnell den dritten Gegentreffer ein, Tadin und Korbel – jeweils in Überzahl – bauten den Vorsprung auf 7:3 aus.
Zu Beginn des Schlussviertels folgte dann spätestens beim 8:3 durch Konstantin Hüppe die Vorentscheidung. Erst jetzt wirkte der OSC unverkrampft und enteilte durch Tore von Thilo Popp und Küppers bis auf 10:3. Lu Meo Ulrich markierte das 11:4, mit 11:5 (2:1, 3:1, 2:1, 4:2) endete die Partie.
Bemerkenswert war gegen Duisburg die starke Unterzahl-Verteidigung Potsdams. Aus elf Zeitstrafen gegen den OSC konnte der Gegner nicht einen Treffer kreieren, während Potsdam in neun Möglichkeiten vier Tore erzielte.
Potsdam: Torhüter Max Vernet Schweimer / Marc Langer, Konstantin Hüppe (1), Max Kössler, Thilo Popp (1), Sascha Seifert, Tomi Tadin (3), Florenz Korbel, Lukas Küppers (3), Ferdinand Korbel (2), Matteo Dufour, Hannes Schulz (1)

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