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Mammut-Wasserball-Programm beim OSC

DWL, U18-Bundesliga und U14-Ost-Pokal / Zehn Spiele im blu
Im gewaltigen Programm des kommenden Wochenendes wird im Sport- und Freizeitbad blu nahezu das komplette Spektrum der Wasserball-Abteilung im OSC Potsdam abgebildet. Vom U14-Nachwuchs über die U18-Bundesliga bis hin zum Duell gegen Waspo 98 Hannover in der A-Gruppe der Deutschen Wasserball-Liga werden zehn Spiele geboten.
Im Mittelpunkt steht natürlich das DWL-Match gegen den amtierenden deutschen Deutschen Meister und Pokalsieger Hannover, der auch in diesem Jahr das Klassement mit 16:0 Punkten und 141:46 Treffern vor dem Verfolger Wasserfreunde Spandau 04 klar anführt. Für den OSC geht es hier vorrangig um „Schadensbegrenzung“. Im Hinspiel unterlagen die Jungs von Trainer Alexander Tchigir 6:19; ein Ergebnis, was sehr reell den Leistungsunterschied beider Mannschaften aufzeigt. „Waspo ist ein Profi-Team und hat in den letzten Jahren beeindruckende Strukturen aufgebaut“, erklärt André Laube, sportlicher Leiter im OSC. „Das Team ist gespickt mit internationalen und deutschen Nationalspielern. Wir müssen dieses Spiel nutzen, um uns weiterzuentwickeln. Gerade in der Defensive können wir da viel lernen.“ Im Fokus für Tchigir und seine Mannen steht indes vor allem das kommende Spiel beim Schlusslicht der DWL-A-Gruppe Duisburger SV 98 am 2. Februar. „Da müssen wir punkten“, sagt Tchigir, der zuletzt nie auf seine Bestbesetzung zurückgreifen konnte. Gegen Waspo steigt zumindest Kapitän Hannes Schulz wieder ins Geschehen ein, der nach acht Wochen Pause wegen eines hartnäckigigen Infekts nun sein erstes Pflichtspiel wieder bestreitet. Fehlen wird dafür allerdings Philipp Gottfried. Anfang November hatte sich dieser beim Supercup in Hannover gegen den ASC Duisburg am Trommelfell verletzt. Nachdem sämtliche konventionellen Behandlungsversuche fehlgeschlagen waren, wurde er nun letzte Woche operiert.
Die personellen Probleme macht Tchigir auch verantwortlich für die 12:17-Niederlage zuletzt beim SVV Plauen. „Uns fehlt dann die Power, um unser schnelles Spiel über die komplette Zeit durchziehen zu können“, so der Coach. Mit nun 7:9 Punkten und 76:97 Treffern liegt der OSC auf dem fünften Rang, hat zwar noch Chancen auf den vierten Platz, könnte aber auch noch weiter nach unten abrutschen. „Es ist alles eng beieinander“, so Tchigir.
Auch in der U18-Bundesliga ist im Kampf um eine gute Playoff-Ausgangssituation noch nichts entschieden. Der OSC belegt in dem Siebener-Feld der A-Gruppe mit 4:6 Punkten (46:46 Toren) den vierten Platz. In den Duellen gegen den Dritten SSV Esslingen (8:2/66:41) am Samstag (14 Uhr) und Letzten 1. FC Nürnberg (0:8/17:72) tags darauf sollen im besten Fall vier Punkte geholt werden, um den Anschluss an den dritten Platz nicht gänzlich zu verlieren und sich auch nach unten abzusichern.
In der Endrunde des ostdeutschen Pokals der U14 gehört der OSC Potsdam zum erweiterten Favoritenkreis. Nach einem makellosen Durchmarsch in der Vorrunde vor zwei Wochen qualifizierte sich der OSC direkt fürs Halbfinale. Dort treffen die Hausherren am Sonnabend (17 Uhr) auf den Sieger der Partie SGW Auerbach/Netzschkau gegen Wasserfreunde Spandau 04. „Wir sind sicher, dass sich die Berliner qualifizieren“, so Trainer Laube. „Da kommt dann die erste große Bewährungsprobe der Saison auf uns zu.“

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