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Sieben WM-Kandidaten für 2025 und 2027

Die drei kommenden Schwimmsport-Weltmeisterschaften werden allesamt in Asien stattfinden, allerdings könnte für die nachfolgende Titelkämpfe der Kreis der Bewerber umfangreicher und bunter werden: Für die Doppelvergabe der Veranstaltungen 2025 und 2027 haben sieben Kandidaten aus vier Kontinenten ihr Interesse an einer Ausrichtung bekundet, wie der Weltschwimmverband FINA durchblicken ließ. Mit Greensboro (US-Bundesstaat North Carolina) gibt es sogar erstmals einen Anwärter aus der weltweit erfolgreichsten Schwimmsportnation, und auch bereits in der Sportart bekannte Städte sind dabei.

Neben dem Ausrichter der diesjährigen US-Wintermeisterschaften im Schwimmen haben die früheren WM-Gastgeber Melbourne (Australien), Kasan (Russland), Budapest (Ungarn) und Belgrad (Serbien) ihr Interesse bekundet. Noch ohne eine konkrete Stadt zu nennen, haben sich zur Deadline auch China und die Ukraine in die Kandidatenliste eingetragen. Nach einem ersten Treffen in Lausanne haben die potenziellen Ausrichter bis zum 17. Juni des kommenden Jahres Zeit, ihre formelle Bewerbung bei der FINA einzureichen. Gewählt wird am 11. Juli zu Beginn der kommenden Schwimm-Weltmeisterschaften in Gwangju (Südkorea).

Als weitere WM-Austragungsorte stehen zudem für 2021 Fukoka (Japan) und 2023 Doha (Katar) fest. Die bisher einzige Schwimm-Weltmeisterschaft auf deutschem Boden fand 1978 in West-Berlin statt. Zuletzt scheiterte 2009 Hamburg mit einer Bewerbung für die Titelkämpfe 2013. Schwimm-Weltmeisterschaften zählen mittlerweile zu den größten Ereignissen des Weltsports: Neben den WM-Entscheidungen im Beckenschwimmen, Springen, Wasserball, Synchronschwimmen, Freiwasserschwimmen und High Diving würden in der Ausrichterstadt nachfolgend jeweils auch die Masters-Wettbewerbe zur Austragung kommen.

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