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Mit hohem Sieg in die Weihnachtspause

15:8-Erfolg im blu gegen Plauen/OSC klettert auf Platz 4 der DWL
Ein starkes Auftakt- und Schlussviertel reichten dem OSC Potsdam am Sonnabend, um im blu das letzte Spiel dieses Jahres erfolgreich zu gestalten. Mit 15:8 (5:1, 2:4, 4:3, 4:0) wurden die Gäste des SVV Plauen deutlich geschlagen. Die Potsdamer Bundesliga-Wasserballer schlossen zum Abschluss der Hinrunde nicht nur zum nun punktgleichen SSV Esslingen (7:7) auf, sondern schoben sich über die etwas bessere Tordifferenz (64:80 zu 64:83) sogar noch auf den vierten Platz der ProA-Staffel vor.
„Das ist wirklich beruhigend“, sagte André Laube, sportlicher Leiter der OSC-Wasserballer, nach der Partie. „Die Jungs haben über weite Strecken sehr gut gespielt und sich diesen Erfolg hochverdient. Jetzt können alle erst einmal ein paar Tage durchatmen.“ Fortgesetzt wird die Saison am 12. Januar, erneut gegen den SVV Plauen – dann aber auswärts. „Darüber denken wir noch nicht nach. Jetzt ist Weihnachten“, sagte ein zufriedener Trainer Alexander Tchigir. Am 2. Januar ist offizieller Trainingsauftakt; bis dahin haben die Jungs lediglich den Auftrag, zweimal schwimmen zu gehen.
Lediglich Junioren-Nationalspieler Sascha Seifert hat „zwischen den Jahren“ ein volles Programm. Er wird mit der deutschen Auswahl vom 26. bis 30. Dezember im spanischen Lloret de Mar ein internationales Turnier bestreiten. Da er gesundheitlich leicht angeschlagen war, wurde er daher auch gegen Plauen geschont, um die Teilnahme dort nicht zu gefährden.
Seine Jungs machten es aber auch ohne ihn und den noch immer erkrankten Mannschaftskapitän Hannes Schulz sehr gut. Gerade in der Anfangsphase wirkten die Potsdamer trotz raschem 0:1-Rückstand überlegen. Auf der Centerposition setzte sich Ferdinand Korbel zum 1:1-Ausgleich durch. Tomi Tadin erzielte aus dem Rückraum das 2:1. Jeweils nach Zeitstrafe gegen die sächsischen Gäste erhöhten Lukas Küppers und Matteo Dufour auf 4:1. Der Interimskapitän, der sowohl defensiv als auch offensiv Potsdams stärkster Akteur in der ersten Halbzeit war, vollstreckte nach klugem Pass von Küppers in Überzahl zum 5:1.
Schwer zu erklären war der Bruch im zweiten Viertel. Nach dem 6:2 durch Dufour verlor der OSC für einige Minuten vollkommen die Linie, spielte viel zu hektisch und machte den Gegner stark. Bis auf 6:5 kämpfte sich Plauen heran, und das Spiel drohte zu kippen. Mit einer sensationellen Rückhand vollstreckte allerdings Konstantin Hüppe eine Sekunde vor der Halbzeitsirene zum 7:5. „Das war ein ganz wichtiger Treffer“, so Laube. „Im dritten Viertel lief weiterhin nicht alles rund, aber wir haben die Kontrolle wieder erlangt.“
Philipp Gottfried markierte dort zunächst das 8:5, Tadin traf im Konter zum 9:6 und erzielte dann per Strafwurf auch das 10:6. Plauen steckte aber nicht auf und kam wieder auf zwei Tore heran, bevor Lu Meo Ulrich nach Zuspiel von Küppers das 11:8 erzielte. Im Schlussviertel fielen die Plauener etwas auseinander und konnten dem Tempo Potsdams nicht mehr folgen. Küppers mit seinem 150. DWL-Tor für den OSC und Gottfried erzielten jeweils im Konter die Treffer zum 13:8. Der später zum „Spieler des Tages“ ernannte Ulrich erhöhte auf 14:8. Den Schlusspunkt setzte Hüppe mit seinem zweiten Centertor zum 15:8-Endstand.
Potsdam: Torhüter Max Vernet Schweimer/Marc Langer, Konstantin Hüppe (2), Max Kössler, Thilo Popp, Philipp Gottfried (2), Tomi Tadin (3), Florenz Korbel, Lukas Küppers (2), Ferdinand Korbel (1), Matteo Dufour (3), Luka Vucicevic, Lu Meo Ulrich (2)

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