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„Besinnliches“ Lokalderby gegen Neukölln

OSC klettert mit einem souveränen 8:5 auf Platz 5 der Tabelle
Die gerade in den letzten Spielzeiten noch hoch brisanten Partien zwischen dem OSC Potsdam und der SG Neukölln erlebten am Sonntag-Abend im blu einen vergleichsweise gemächlichen Verlauf. Mit einem 8:5-Start-Ziel-Sieg holte sich der Gastgeber souverän beide Punkte und kletterte im Pro A-Klassement der Deutschen Wasserball-Liga mit 5:7 Punkten und 49:72 Toren auf den fünften Rang.
„Eine Offenbarung war dieses Spiel ganz sicher nicht. Passend zum dritten Advent ging es eher besinnlich zu“, so André Laube, sportlicher Leiter der OSC-Wasserballer. „Aber die Punkte waren nie in Gefahr. Gerade defensiv waren wir in der ersten Halbzeit sehr stark.“ Nach vorn hingegen hatte Potsdam doch so seine Anlaufschwierigkeiten. Zwar gelang Konstantin Hüppe nach gut zwei Minuten in Überzahl der erste Treffer, danach wollte aber trotz guter Möglichkeiten nichts mehr gelingen. Erst im zweiten Viertel erhöhte Tomi Tadin im Konter auf 2:0, bevor die Gäste mit der ersten nennenswerten Chance zum Anschluss einnetzen konnten. Der später zum „Spieler des Tages“ gewählte Matteo Dufour markierte das 3:1 aus dem Rückraum. Lukas Küppers erzielte in Überzahl das 4:1. Kurz vor der Pause traf er auch zum 5:1 und stellte eine souveräne Halbzeit-Führung her.
Per Strafwurf warf Tadin Mitte des dritten Viertels das 6:1. Neukölln traf nach Zeitstrafe gegen Max Kössler zwar zum 6:2, doch Küppers brachte den OSC umgehend wieder mit fünf Toren in Führung. Im Schlussviertel verlor Potsdam defensiv etwas die Ordnung und schloss im Angriff oft zu früh ab. Mit 3:1 ging der letzte Abschnitt, in dem für den OSC lediglich Philipp Gottfried (8:3) traf, an die Berliner.
„Ein paar Tage müssen wir uns jetzt noch konzentrieren“, sagte Alexander Tchigir, Trainer der Potsdamer Bundesliga-Wasserballer. „Wenn wir gegen Plauen am Samstag zu Hause gewinnen, können wir in Ruhe Weihnachten feiern.“ 19 Uhr wird das Match am 22. Dezember im blu angepfiffen.
Torwart Max Vernet Schweimer, Konstantin Hüppe (1), Max Kössler, Thilo Popp, Philipp Gottfried (1), Tomi Tadin (2), Florenz Korbel, Lukas Küppers (3), Ferdinand Korbel, Matteo Dufour (1), Sascha Seifert, Lu Meo Ulrich, Luka Vucicevic

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