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Wasserballer lassen Punkte liegen

In einer defensiv geprägten Partie gegen den sächsischen Mitkonkurrenten vom SVV Plauen mussten sich die Leipziger zum zweiten Mal in dieser Saison mit einem Tor geschlagen geben und bekommen damit im Kampf um die Tabellenspitze zumindest einen ersten kleinen Dämpfer.

„Es war ein Spiel zweier absolut gleichwertiger Mannschaften. Konzentriert, kampfbetont aber jederzeit fair. Wir machen sicher nicht unser bestes Spiel aber auch Plauen lässt einiges liegen. Das letzte Gegentor war dann natürlich unglücklich. Ein Punkt für jedes Team wäre gerecht gewesen.“, kommentiert Spielertrainer Robin Seemann und meint damit den 6:5 Siegtreffer der Plauener, der Torhüter Julian Tscheke über den Arm rutscht und an diesem Abend die Gastgeber jubeln lässt, weil Leipzig im Anschluss seinerseits nicht mehr punkten kann.

Umso motivierter trat die junge Mannschaft am Sonntag im Heimspiel gegen den SC Chemnitz auf. Schnell führt das Team mit 5:0 und kann über aggressives Pressing und schnelles Konterspiel sogar auf 9:1 vor Beginn des letzten Spielabschnitts erhöhen. „Chemnitz konnte an diesem Tag das hohe Tempo nicht mitgehen. Wir haben sie permanent unter Druck gesetzt, nicht atmen lassen. Das war gut, auch wenn man nüchtern betrachtet noch deutlich höher gewinnen muss.“, so der Coach im Anschluss. Beim 15:4 kam auch der diesjährige Debütant Alexandros Topouzoglou (19 Jahre) zu seinem ersten Saisontreffer.

Jetzt geht es in der noch verschobenen Tabelle als Erster in die Weihnachtspause bevor am 19.01. der SV Halle (17:00, Sportbad an der Elster) nach Leipzig kommt. Am 26.01. steigt zur selben Zeit am selben Ort dann das Spitzenduell gegen Titelaspirant SGW Brandenburg.

HSG TH Leipzig
Tscheke (TW), Petzold (TW), Pastoors, Gehlauf (4), Fucke (4), Abeling (1), Rode (4), Seemann, Mocker (2), Romanyuk (2), Lenz (1), Müns (1), Topouzoglou (1)

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