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Internationaler Löwenpokal in Leipzig

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Mit vollem Erfolg ging am vergangenen Wochenende die Premierenveranstaltung des Löwenpokals der Leipziger Wasserballer über die Bühne. Und es war alles dabei. Enge und emotionale Platzierungsspiele, ein (nicht ganz echter) Löwe, ein 5m-Werfen, einige Tränen und am Ende doch viele lachende und zufriedene Gesichter. „Das war echte Werbung für den Wasserballstandort Leipzig, sportlich und organisatorisch“, fasst Turnierleiter Robin Seemann die Veranstaltung zusammen.

In 26 Spielen an zwei Tagen kämpften knapp 120 Jungs und Mädchen aus acht Vereinen um Medaillen und Pokale. Neben dem Gastgeber und den regionalen Teams des Erfurter SSC, SV Halle und des SVV Plauen hatten sich mit dem OSC Potsdam und der SG Neukölln zwei Schwergewichte im Osten der Republik angekündigt. Komplettiert wurde das Feld durch die internationalen Gäste aus der Mozartstadt Salzburg und dem lettischen Incukalns. „Wir hatten gehofft hochklassige Vereine nach Leipzig locken zu können, um einen gewissen Vorbereitungscharakter für die Teams zu erreichen, das ist uns denke ich sehr gut gelungen.“, so Seemann über das attraktive Starterfeld.

Wie es sich für einen Löwenpokal gehört, war mit „Tammi“ das Löwenmaskottchen des Leipziger Zoos gekommen und hatte die „Spiele“ in der Universitätsschwimmhalle eröffnet. Dass die eigene Mannschaft angesichts der Konkurrenz über Platz 5 nicht hinauskam, sieht Trainer Ralf Böhme indes gelassen. „Die Jungs haben verhalten begonnen, sich dann gesteigert und sich im 5m-Werfen gegen Salzburg auch verdient durchgesetzt. Mehr war, so ehrlich muss man dann auch sein, nicht drin. Die Jungs haben gesehen wo die Trauben in der Altersklasse hängen.“, zeigt sich Böhme versöhnlich mit dem sportlichen Verlauf. Den ersten Platz ergatterte sich das junge stark aufspielende Team aus Lettland vor dem SVV Plauen (5:1). Im kleinen Finale holte sich der OSC Potsdam mit nur einem Tor Vorsprung gegen die SG Neukölln (4:3) den Sieg. Der SV Halle und der Erfurter SSC (9:4) folgten auf den Plätzen sieben und acht.

Eine zweite Auflage des Turniers ist bereits fest ins Auge gefasst. „Wir haben gezeigt, dass wir ein solches Turnier stemmen können, daher werden wir auch nächstes Jahr wieder alles daran setzen ein wenig professioneller zu werden und noch ein paar Prozent draufzulegen.“, blickt Mitorganisator Andreas Burger in die Zukunft, wenn es im nächsten September wieder heißt: „Der Leipziger Löwe ruft!“.

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