16th FINA MEN’S WATER POLO WORLD CUP 2018 in Berlin
15. September 2018
th FINA MEN’S WATER POLO WORLD CUP 2018 in Berlin
16. September 2018
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Fünfmeterwerfen entscheidet Spie

Deutschlands Wasserballer haben hauchdünn die erste Finalteilnahme bei einem internationalen Championat seit 1989 verpasst: Im Halbfiale des Weltcups in Berlin unterlag die Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) im Halbfinale dem WM-Siebten Australien erst im Fünfmeterwerfen mit (2:3, 2:1, 3:3, 1:1/2:3) und kämpft bei dem Acht-Nationen-Turnier am Sonntag gegen Olympiasieger Serbien (13 Uhr) um Bronze.

In der dramatischen Begegnung hatte der EM-Neunte die australischen Führungen immer wieder ausgleichen, wobei Julian Real 89 Sekunden vor dem Spielende beim 8:8 für den abermaligen Gleichstand sorgte. Im Fünfmeterwerfen trafen zunächst Ben Reibel und Marko Stamm, doch nach drei Fehlwürfen durch Julian Real, Maurice Jüngling und Dennis Eidner drehte der Ozeanien-Vertreter mit dem letzten Wurf das Spielresultat noch.

„Wir waren gleichwertig“, mochte Bundestrainer Hagen Stamm dem Team keinen Vorwurf machen. Der 1985 in Duisburg mit Weltcup-Gold als Spieler dekorierte Berliner ärgerte sich dennoch über die verpasste Finalteilnahme: „Das wäre das beste Resultat des deutschen Wasserballs in diesem Jahrtausend gewesen. Die Tore in der regulären Spielzeit warfen Maurice Jüngling (3), Marin Restovic, Julian Real (2) und Marko Stamm.

Im Spiel um Platz drei trifft die DSV-Auswahl am Sonntag auf Olympiasieger Serbien, der im Parallelduell mit 11:12 gegen Vize-Weltmeister Ungarn unterlegen war. Mit dem Halbfinaleinzug hatte der EM-Neunte dieses Sommers allerdings bereits am Tag zuvor einen Startplatz bei den Weltmeisterschaften 2019 in Gwangju (Südkorea) geholt und damit das wichtigste Turnierziel erreicht.

Spielstätte: Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark, Paul-Heyse-Straße 26, 10407 Berlin

www.waterpolo-worldcup.berlin

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