Champions League, Main Round, Day 14 – Summary
9. May 2018
Entscheidung am Neckar
12. May 2018
Alle anzeigen

U19-Nachwuchs kämpft um EM-Tickets

Es wird nicht leicht: Deutschlands U19-Nachnwuchs kämpft von heute an um einen Startplatz bei den Europameisterschaften dieser Altersgruppe und muss hierfür bei einem Vier-Nationen-Turnier im bulgarischen Burgas zumindest Platz zwei belegen. Auftaktgegner ist bei den Spielen der Gruppe A ist die Auswahl Georgiens (19 Uhr deutscher Zeit). Weitere Kontrahenten der DSV-Auswahl sind am Sonnabend Gastgeber Bulgarien (18 Uhr) und am Sonntagmorgen die Niederlande (9:30 Uhr).

Dem deutschen Nachwuchs bleibt einmal mehr der gefährliche Gang durch die europaweiten Qualifikationsturniere nicht erspart, und dieser erwischte trotz des günstigen Setzlistenplatzes keine leichten Kontrahenten. Auftaktgegner Georgien hat sich in den vergangenen Jahren international in der erweiterten Spitze etabliert, und der Nachwuchs der Niederlande ist nicht nur seit Jahrzehnten ein Kontrahent auf Augenhöhe, sondern präsentierte sich zuletzt als „Wundertüte“: Den nur noch schwer erreichbaren WM-Teilnahmen (deutsche Teams wissen gar nicht mehr, dass es so etwas überhaupt gibt …) standen zuletzt in beinahe einem Atemzug verpasste EM-Qualifikationen gegenüber.

Einzig der Gastgeber gilt als der große Außenseiter des Turniers, zumal es in den älteren Jahrgängen erfahrungsgemäß deutlich schwerer wird, gegen die etablierten Nationen gute Resultate oder gar Überraschungen zu erreichen. Die Verantwortlichen der deutschen Mannschaft können daher nur mutmaßen, ob es an der Schwarzmeerküste Bulgarien einen Durchmarsch gibt oder ähnlich wie im vergangenen Jahr bei der U17-Qualifikation im slowenischen Kranj Zittern angesagt ist. Da die DSV-Auswahl im Vorfeld keine internationalen Tests absolviert hat, muss am Freitagabend gegen Georgien zudem ein Kaltstart hingelegt werden.

Auf die deutsche Mannschaft (sowie deren mitgereiste Fans) wartet zumindest ein interessantes Reiseziel und auch eine neue Wettkampfstätte. Das auch architektonisch interessante und im Rahmen eines großen Sportkomplexes gelegene Slaveikov-Schwimmbad bietet sogar Tribünenplätze für 1.200 Zuschauer. Bundestrainer Nebojsa Novoselac (Berlin) wird bei der dreitägigen Veranstaltung Aktiven aus sieben Vereinen vertrauen, darunter ein Sextett der White Sharks Hannover als Kernstück.

Team Deutschland

Jan Rotermund, Philip Kubisch, Felix Benke, Konstantin Hüppe, Niklas Schipper, Lukas Rolko (alle White Sharks Hannover), Lu Meo Ulrich, Sascha Seifert (beide OSC Potsdam), Vitor Pavicic-Capucho (beide ASC Duisburg), Zoran Bozic (SSV Esslingen), Niklas Braatz (SG Neukölln), Gianmarco Serio (SVV Plauen) und Moritz Ostmann (Wasserfreunde Spandau 04)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.