Darmstadt mit angezogener Handbremse auf Titelkurs

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Darmstadt mit angezogener Handbremse auf Titelkurs

Die erste Mannschaft des Wasserball-Vereins Darmstadt gewann wie erwartet das Auswärtsspiel beim 1. Wetzlarer SV mit 14:6 (5:1, 3:1, 2:1, 4:3). Die Spielgestaltung der Darmstädter gegen den Vorletzten der Oberliga war dominant, das erwartete Torfestival blieb aber aus. Auf Darmstädter Seite fehlten etliche Akteure, so dass der Tabellenführer nur zu acht antrat, von denen die Hälfte unmittelbar nach dem Spiel noch ein weiteres Spiel gegen Friedberg II zu absolvieren hatte und sich etwas schonte. Zudem trafen die WVD-Spieler gefühlt häufiger Latte oder Pfosten als ins Netz, so dass ohne weiteres auch ein höheres Ergebnis hätte resultieren können. Darmstadt nutzte die schwimmerische Überlegenheit zu Kontern und Überzahlspielen und nahm den Wetzlarer Centerspieler durch konsequente Doppelung meist gut aus dem Spiel. Mit wachsender Führung ließ die Abwehrarbeit teilweise in ihrer Konsequenz nach, so dass Wetzlar zu einigen schönen Toren kam. Der Spielverlauf war überaus fair.
Aus Darmstädter Sicht also ein gelungener Samstagabend. Das Team ist weiter auf Titelkurs, muss allerdings bei den kommenden schwereren Auswärtsspielen ganz anders auftreten.

Es spielten für WVD: Nikolas Hohmann (Torwart), Markus Rieken (2), Ole Landsberg (4), Nikolas Diehl (3), Jan Schneider (3), Robin Gossner (1), Pascal Hinz, Felix Schneider (1).

Die zweite Mannschaft des WVD unterlag in ihren Auswärtsspielen am Samstag Friedberg II mit 14:8 (6:1, 5:2, 1:3, 2:2) und Frankfurt II mit 15:2 (3:1, 4:0, 3:1, 5:0). In beiden Spielen trat auch die Zweite Mannschaft ersatzgeschwächt an, so dass Nadine Andrae, Maren Schneider und Rieke Schneider aushelfen mussten. Spektakulär am Rande: Gegen Friedberg spielten drei etatmäßige Torhüter für den WVD, davon zwei als Feldspieler, von denen Nikolas Hohmann auch Torjägerqualitäten zeigte. Während gegen Friedberg nach einer etwas verkorksten ersten Halbzeit zumindest noch ein Viertel gewonnen werden konnte, war Frankfurt zu deutlich überlegen. Zudem verlor das Team zur Halbzeit Robin Gossner wegen einer Verletzung am Arm, was natürlich weiter auf die Moral drückte.

Für den WVD spielten (beide Spiele zusammengenommen): Hansi Hechler (Torwart), Steffen Krebs (Torwart/Feldspieler), Nikolas Hohmann (1), Maren Schneider (1), Nadine Andrae, Liam Karaca (1), Henrik Kabel (1), Nikolas Diehl (1), Lasse Janßen, Keke Kappes, Felix Schneider (2), Johan Schommartz (1), Robin Gossner (2), Rieke Schneider und Tom Siegenbruk.

gez. Dr. Martin Diehl
Pressewart des WVD 70

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