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Jetzt geht es um die Wurst Saisonhöhepunkt in der Thermenwelt

Kantersiege am laufenden Band und Tabellenführung mit einer rekordverdächtigten Tordifferenz, dies haben die Weidener Wasserballer bisher geliefert. Das kann aber auch alles zur Makulatur werden, sollte das Duell am Samstag gegen München verloren gehen. Zum Spitzenspiel der Liga gastiert die Mannschaft der Stadtwerke München in der Thermenwelt, das Spektakel beginnt um 18,00 Uhr. Der Eintritt ist sogar frei.

Das Double aus der Meisterschaft und Pokalsieg haben sich die Weidener auf die Fahnen geschrieben und fest anvisiert und es ist immer noch möglich, aus eigener Kraft die Saisonziele zu erreichen. Im Pokal kommt es erst am 3. Juni auswärts zum Halbfinale gegen Stuttgart und diese Aufgabe ist lösbar. In der Meisterschaft könnte es schon am Samstag zu einer Vorentscheidung kommen. Wenn die Weidener das Spitzenspiel gegen den direkten Meisterschaftskonkurrenten aus der Landeshauptstadt gewinnen sollten, würden die Weichen, trotz der noch ausstehenden Begegnungen im Restprogramm, klar in Richtung Titelverteidigung stehen. Sollte das Spiel an die Münchener gehen, ist der Meistertitel aus eigener Kraft nicht mehr zu erreichen. Die Oberpfälzer haben noch eine Rechnung offen mit den Münchnern, die seit Bundesligaabstieg der SV-ler 2016 noch kein Spiel an sie hergaben. In drei bisherigen Begegnungen gab es zwei Unentschieden letzter Saison und eine Niederlage der Weidener am Anfang dieser Runde. Auch wenn die Punktverluste der letzten Saison und die Niederlage Ende letztes Jahres aller samt als unglücklich eingestuft werden könnten, gewinnen konnten die Max-Reger-Städter gegen die Münchner eben noch nicht und diese Tatsache soll motivierend genug für die Aigner-Schützlinge wirken: „Wir haben uns dieser Saison weiterentwickelt, überzeugen mit diszipliniertem und kultivierten Wasserballspiel und sind jetzt bereit, zum entscheidenden Schlag auszuholen. Wir wollen konzentriert und leidenschaftlich das Spiel bestreiten, um dem Meistertitel näher zu kommen. Wir haben die Münchner in den letzten Spielen nicht schlagen können, da haben sie mit Leidenschaft geglänzt, jetzt sind wir dran“ erklärt der Trainer, er warnt aber auch: „Die kommen nicht nach Weiden und zweifeln, die werden alles geben, darauf müssen wir uns einstellen und hoffen, keinen schlechten Tag zu erwischen, sonst kann die Saison enttäuschend ausgehen“

Mit der Antwort auf die Aufstiegsfrage wollen die Verantwortlichen noch gar nicht ausrücken: „Wir müssen die sportlichen Voraussetzungen schaffen, die erste ist die Qualifikation. Am Samstag können wir einen entscheidenden Schritt machen, dann werden wir uns mit dem Thema beschäftigen müssen und alles überprüfen, was die nächste Saison anbetrifft“ so Abteilungsleiter Irek Luczak.

Freier Eintritt soll Zuschauer locken
Die Mannschaft will wiederholt ihre Anhänger ins Bad locken und verzichtet auf Eintrittsgelder. Kapitän Thomas Kick betonnt, wie wichtig die Unterstützung der Zuschauer für seine Mannschaft ist: „Wir haben schon große Schlachten in der Therme geführt und oft dank der Zuschauerunterstützung gesiegt. Kommt, helft uns und erlebt das Saisonhighlight mit uns!“ appelliert er. Es ist unstrittig ein gutes Gefühl, wenn Sportler bei schwierigen Vorhaben unterstützt werden.

2. Wasserball-Liga Süd 2017/2018
Spielansetzungen
Samstag:
SV Bietigheim
– SV Würzburg 05
SV Würzburg 05
– SG Wasserball Leimen/Mannheim
SV Weiden 1921
– SG Stadtwerke München
WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921
– SV Cannstatt

Sonntag:

SV Bietigheim
– VfB Friedberg
PSV Stuttgart
– WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

Tabelle

1.
SV Weiden 1921
16/22
285:122
163
28:4
2.
SV Würzburg 05
17/22
194:138
56
28:6
3.
SG Stadtwerke München
15/22
198:139
59
25:5
4.
WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921
15/22
198:172
26
19:11
5.
SG Wasserball Leimen/Mannheim
14/22
176:155
21
17:11
6.
SC Wasserfr. Fulda 1923
18/22
207:210
-3
17:19
7.
SV Cannstatt
15/22
157:169
-12
14:16
8.
Erster Frankfurter SC
17/22
128:168
-40
12:22
9.
PSV Stuttgart
17/22
176:245
-69
10:24
10.
1. BSC Pforzheim
16/22
153:203
-50
9:23
11.
SV Bietigheim
12/22
101:159
-58
4:20
12.
VfB Friedberg
14/22
99:192
-93
3:25

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