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SSVE spielt in Berlin um Platz 5

0:1-Rückstand in der Best-of-3-Serie gegen die SG Neukölln

Esslingen – Der SSV Esslingen reist zum Abschluss der DWL-Saison noch einmal nach Berlin. Gegner ist die SG Neukölln, die das erste Spiel der Serie in Esslingen mit 15:16 für sich entscheiden konnte. Gespielt wird in der Schwimmhalle Schöneberg am Samstag um 20 Uhr und falls der SSVE dieses für sich entscheiden kann am Sonntag um 12 Uhr.

Es ist gerade mal Mitte April und die Saison für die Bundesliga-Wasserballer des SSV Esslingen steht ohne einen einzigen Freibadauftritt kurz vor der Beendigung und das trotz des absolut freibadfähigen Wetters in diesen Tagen. Auch SSVE-Trainer Bernd Berger sieht das frühe Saisonende kritisch: „Die Saison endet somit schon im April für uns und bedeutet sechs Monate ohne Wettkampf. Das bringt unseren Sport nicht weiter! Wir wollen die Saison erfolgreich abschließen. Leider kann uns Marvin Thran im Wasser nicht helfen, aber er wird dennoch mit nach Berlin reisen.“ Auf einen Einsatz im Wasser hofft nach längerem Ausfall dagegen SSVE-Kapitän Heiko Nossek: „Wir haben in Berlin viel vor! Wir wollen die sehr schwierig verlaufene Saison möglichst positiv abschließen. Zudem sind wir auf das Event rund ums Spiel gespannt und freuen uns auf das letzte DWL-Wochenende der Saison.“ Damit spricht der Co-Trainer auf den Rahmen an, in dem das Spiel stattfinden wird, dem „Aktionstag Wasserball gegen Homophobie“, ausgerichtet vom Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg.

Bekanntermaßen war das erste Spiel des Duells um Platz 5 nichts für schwache Nerven. Im engen Schwimmbecken des Merkel´schen Bades entwickelte sich eine muntere und torreiche Partie, bei der am Ende die Berliner Gäste mit einem Tor vorne lagen und somit bei sich zuhause nun zwei Matchbälle zum Gewinn des fünften Platzes haben. Auch die beiden Spiele in der Hauptrunde waren bereits wahre Wasserball-Thriller: das Hinspiel, das ebenfalls im Merkel´schen Schwimmbad zur Austragung gekommen war, endete 12:12-Unentschieden, das Rückspiel in Berlin schließlich 6:6. Es ist also einmal mehr mit einem spannenden Wasserballspiel zu rechnen.

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