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Nach hinten heraus fehlten die Körner;

Pressemitteilung Nr. 09/2018 Magdeburg, 04.03.2018

Ostdeutscher Wasserballpokal 2017/2018

WUM verliert knapp mit 5:6 (1:3;3:2;0:0;1:1) gegen Spandaus Reserve und scheidet aus

Schade! Im Ostdeutschen Pokal haben sich Magdeburgs Wasserballer am Samstag, 03.03.2018, bei der 2. Mannschaft der Wasserfreunde Spandau 04 teuer verkauft und sind nur knapp gescheitert. In einem bis zum Schluss spannenden Duell gab es eine 5:6 Niederlage. Damit sind sie ausgeschieden. Doch der Reihe nach. Erneut musste WUM Trainer Holger auf fünf erfahrene Spieler verzichten. Trotzdem wollte sich seine Mannschaft bei der Reserve des Serienmeisters in Berlin nicht kampflos ergeben. So entwickelte sich ein äußerst spannendes Match, in dem beide Seiten bis an ihre Grenzen gehen mussten. Dem 1:0 der Berliner ließ Tom Hagendorf schnell den Ausgleich folgen. In der Folge dominierten beide Abwehrreihen, ehe Spandau bis zum Ende des ersten Spielabschnitts auf 3:1 davon zog. Im zweiten Viertel verkürzte Wilhelm Block auf 3:2. Aber die Berliner antworteten postwendend mit zwei Treffern zur 5:2. Führung. Das Spiel schien zu Gunsten des Gastgebers zu kippen. Trainer Holger Dammbrück stellte sein Team noch einmal um und schon ergaben sich einige Möglichkeiten. Zwei dieser Chancen nutzte WUMs Torschütze vom Dienst, Lukas Schulle, zu Treffern. Damit waren die Magdeburger zur Halbzeit (5:4 für Berlin) wieder dran und die zweite Spielhälfte versprach weitere Spannung. Mit Beginn des drittel Viertels dominierte beide Abwehrreihen. Durch ein starkes Pressing wurde versucht, den Gegner jeweils vom Tor fern zu halten. So blieben Chancen hüben wie drüben Mangelware. Was dann doch aufs Tor kam, wurde eine Beute der Torhüter. Folgerichtig gab es in diesem Spielabschnitt keine Treffer. Die Berliner führten weiter 5:4. Die letzten acht Minuten mussten die Entscheidung bringen. Hier merkte man den Magdeburgern an, dass das bisherige Spielgeschehen viel Kraft gekostet hat. Mit ihrer Routine und Cleverness kreuzten die Spandauer nun immer wieder gefährlich vor dem Magdeburger Tor auf. Die erneut mit etlichen Nachwuchsspielern antretende WUM kämpfte aufopferungsvoll und kam gut zwei Minuten vor Schluss durch Tom Hagendorf zum 5:5 Ausgleich. Beide Teams schmissen alles in die Waagschale, wollten den Sieg. Doch das glücklichere Ende hatten die Berliner. 18 Sekunden vor Schluss trafen sie zum entscheidenden 6:5 Endstand. Trotz der Niederlage war WUMs Teammanager Tom Hagendorf stolz auf seine Mannschaft: „Das war ein toller Fight und ein spannendes Wasserballspiel. Wir haben alles probiert und konnten das Match bis zum Schluss offen halten. Am Ende fehlte uns aber die Kraft. Gegen die routinierten Gastgeber konnten gerade unsere jungen Spieler viel lernen.“ Mit der Niederlage sind die Magdeburger aus dem Ostdeutschen Wasserballpokal ausgeschieden. Leider kehrte die WUM auch mit zwei Verletzten nach Magdeburg zurück. Hoffentlich führen die Blessuren von Wilhelm Block (Nase) und Detlef Klotzsch (Hand) nicht zu erneuten Ausfällen, denn bereits am kommenden Samstag geht für die Magdeburger der Liga-Saison mit einer erneuten Auswärtspartie bei der SG Schöneberg Berlin weiter. Das Hinspiel im November 2017 konnte die WUM in eigener Halle mit 12:9 gewinnen.

Hintergrund:

Pokal-Ansetzungen an diesem Wochenende:
Samstag, 03.03.2018
Potsdam II – Leipzig​​18:1​
Brandenburg II – Dresden ​10:7
Chemnitz – Halle ​​6:4
Spandau II – WU Magdeburg ​6:5

Freilose: Prag, Zwickau, Brandenburg I und Schöneberg

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