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Gute Ausgangspositionen: DSV-Teams wollen Sack zu machen

Rückspiele EM-Qualifikation

Deutschlands Wasserball-Nationalmannschaften konnten in ihren jeweiligen EM-Qualifikationshinspielen die Tür zu den Europameisterschaften 2018 in Barcelona (14. bis 28. Juli) bereits weit aufstoßen. Der entscheidende Schritt durch die Tür soll bei den Frauen- und Männer-Auswahlteams des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) am kommenden Samstag (03.03.) folgen – am besten mit zwei weiteren deutlichen Siegen über Rumänien (Frauen) bzw. Polen (Männer).

Während die Männer von Bundestrainer Hagen Stamm vor heimischen Publikum in Düsseldorf den Sack zu machen wollen (Samstag, 03.03, Spielbeginn 18:30 Uhr, Rheinbad50) und diesem Vorhaben nach dem 21:2-Kantersieg am Samstag in Posen kaum noch etwas entgegen steht, gilt es für die DSV-Mädels ein zweites Mal voll fokussiert zu Werke zu gehen. Zwar konnte sich auch das Team von Frauen-Bundestrainer Milos Sekulic durch einen 22:14-Heimsieg in Hamburg eine hervorragende Ausgangsposition für das Rückspiel in Izvorani nahe Bukarest (Spielbeginn: Uhr) erspielen, einen deutlicher Klassenunterschied wie bei den Männern gibt es aber nicht.

Sekulic mahnt seine Spielerinnen deshalb davor, die Sache zu locker angehen zu wollen: „Unsere Chancen auf das EM-Ticket stehen gut. Wir werden aber sicherlich nicht beginnen, mit der Tordifferenz zu spekulieren! Wir werden nach Bukarest fliegen, um dort zu gewinnen.“

Aufgebot Wasserball-Team Deutschland der Frauen für das EM-Qualifikations-Rückspiel in Izvorani:
Torhüterinnen: Aileen Sieber (SC Chemnitz), Ronja Kerssenboom (SV Bayer 08 Uerdingen)
Spielerinnen: Nicole Vunder, Theresa Podsiadly (beide SC Chemnitz), Belén Vosseberg, Carmen Gelse (beide Waspo 98 Hannover), Gesa Deike, Ira Deike, Jennifer Stiefel (alle SV Nikar Heidelberg), Sophia Eggert, Aylin Fry (beide SV Bayer 08 Uerdingen), Lynn Krukenberg (ETV Hamburg), Lilian Adamski (SV BW Bochum)
Trainer: Milos Sekulic

Das Wasserball-Team Deutschland der Männer freut sich derweil auf die Möglichkeit „zu Hause“ die EM-Qualifikation unter Dach und Fach bringen zu können. Zudem werden Nationalmannschaftskapitän Julian Real und Tobias Preuß (Waspo 98 Hannover) in Düsseldorf wieder mit an Bord sein. „Sicher fehlen werden uns erneut die beiden Spandauer Mateo Cuk (Schulter-OP) und Dennis Streletzkij (Kapselverletzung am Daumen). Torhüter Moritz Schenkel (Waspo 98 Hannover) werden wir noch einmal pausieren lassen. Er steckt mitten in den Uni-Prüfungen und wäre auch in der Weltliga nächste Woche gegen Russland verhindert. Wir vertrauen deshalb gegen Polen erneut auf Kevin Götz (White Sharks Hannover) und Christopher Hans (ASC Duisburg), die so am Samstag weitere Spielpraxis sammeln können“, erklärt Bundestrainer Hagen Stamm die aktuelle Personalsituation.

Aufgebot Wasserball-Team Deutschland der Männer für das EM-Qualifikations-Rückspiel in Düsseldorf:
Torhüter: Kevin Götz (White Sharks Hannover), Christopher Hans (ASC Duisburg)
Spieler: Dennis Eidner, Nils Illinger (beide ASC Duisburg), Timo van der Bosch (SSV Esslingen), Tobias Preuß, Julian Real (beide Waspo 98 Hannover), Hannes Schulz (OSC Potsdam), Maurice Jüngling, Ferdinand Korbel, Lukas Küppers, Ben Reibel, Marin Restovic, Marko Stamm (alle Wfr. Spandau 04)
Trainer: Hagen Stamm, Uwe Brinkmann

Ticketing Rückspiel EM-Qualifikation Deutschland : Polen
Karten für das Rückspiel im „Nachbarschaftsduell“ gegen Polen um das Ticket zu den Europameisterschaften in Barcelona können per Email an info@dsc-1898.de (Ticketpreise Erwachsene ab 16 Jahren: 8,00 EUR, Ticketpreise Kinder zw. 10 – 15 Jahren: 4,00 EUR) vorbestellt werden.

Ausblick FINA Water Polo World Cup 2018 in Berlin
Sollte die Qualifikation für Barcelona gelingen, wäre die EM das zweite große internationale Turnierhighlight in diesem Jahr für das Wasserball-Team Deutschland, denn mit dem FINA Water Polo World Cup 2018 in Berlin (11. bis 16.09.) wartet auf die Stamm-Schützlinge ein weiterer richtiger „Kracher“ – und dies sogar vor heimischem Publikum. Das prestigeträchtige Turnier mit den besten Wasserballern der Welt ist traditionell das sportliche Aufeinandertreffen des Gastgebers mit dem amtierenden Weltmeister und Vizeweltmeister sowie den fünf Kontinentalmeistern. Der Event findet im Vier-Jahres-Rhythmus statt, erstmals seit 33 Jahren wieder in Deutschland.

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