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U18-Wasserballer empfangen Spitzenreiter im blu

OSC-Bundesliga-Nachwuchs will sich besser als im Hinspiel präsentieren

Das U18-Bundesliga-Team der OSC-Wasserballer ist mit ausgeglichener Bilanz aus dem strapaziösen Auswärtswochenende beim SSV Esslingen und ASC Duisburg zurückgekehrt und empfängt nun am Sonnabend (19 Uhr) den Spitzenreiter White Sharks Hannover im blu. Beim Blick auf die Tabelle liegt die Favoritenrolle klar bei den Niedersachsen, die mit 12:2 Punkten und 87:45 Toren das Klassement anführen; kampflos will sich der OSC (6:8/67:66) aber ganz sicher nicht geschlagen geben.
„Das wird ganz schwer“, weiß Trainer André Laube. „Wenn es uns wieder nicht gelingt, die Top-Torjäger der Sharks auszuschalten, haben wir schlechte Karten.“ Beim traurigen 2:16 im Hinspiel vor drei Wochen kamen Phillip Kubisch (29 Saisontore) und Kai Niklas Schipper (22) auf sechs bzw. sieben Treffer. „Wir wollen uns vor allem defensiv deutlich steigern und es den Hannoveraner schwerer machen.“
Dass die Leine-Städter zu knacken sind, hat der Tabellenzweite ASC Duisburg letzten Sonnabend eindrucksvoll bewiesen. Auch die Duisburger gingen in Hannover noch 5:17 unter, konnten im Rückspiel nun aber ein 9:5 feiern. Da fehlte zwar Hannovers Defensivstratege Jan Rotermund, dennoch sei der Sieg des ASC laut Laube sehr hoch einzuschätzen. „Duisburg wird wieder eine Rolle in der Titelvergabe spielen. Das hat die Mannschaft am Samstag gezeigt“, sagt der Coach.
Tags darauf schwächelten die Rheinländer allerdings, wovon Potsdam fast profitiert hätte. „Wirklich gut haben wir auch nicht gespielt“, so Laube. Dennoch gelang es dem OSC, die Partie bis ins letzte Viertel hinein offen zu gestalten. Nach gutem Beginn und 2:0-Führung durch Hendrik Walter und Sascha Seifert ging der Gastgeber im zweiten Abschnitt 4:2 in Front. Potsdam kam durch Seifert und Levin Lill zum 4:4-Ausgleich. Ein Doppelpack von Sascha Ufnal brachte die 6:5-Führung. Ende des dritten Viertels gelang durch Seifert und Lill sogar das 8:6. Dieser Vorsprung wurde aber bereits in den ersten Sekunden des Schlussviertels zu leichtfertig hergeschenkt. Der OSC wirkte nun verunsichert, traf trotz guter Möglichkeiten nicht mehr und unterlag schließlich 8:11 (2:2, 1:2, 5:2, 0:5).
Am Sonnabend hatte Potsdam in Stuttgart beim SSV Esslingen einen souveränen 17:8 (5:1, 2:2, 5:2, 5:3)-Erfolg hingelegt. Von Beginn an dominierte der OSC das Geschehen und gewann verdient. Mit sechs Treffern führte Seifert die Torschützenliste an, vor Ufnal und Lill (je 3), Walter (2), Lu Meo Ulrich, Felix Korbel sowie Noel Eisenreich (je 1).
Potsdam: Torhüter Julian Tscheke/Erik Dortmann, Levin Lill (5), Noel Eisenreich (1), Marc Lehmann, Tilman Voigt, Tom Gustavus, Hendrik Walter (3), Felix Korbel (1), Sascha Seifert (9), Justus Hochreither, Sascha Ufnal (5), Lu Meo Ulrich (1)

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