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SSVE beim Tabellendritten gefordert

Auswärtsspiel bei ASC Duisburg in wichtiger Saisonphase

Esslingen – Nach dem Heimsieg über Bayer Uerdingen vor zwei Wochen und einem spielfreien Wochenende reisen die Bundesligawasserballer des SSV Esslingen am Samstag ihrerseits in den Westen Deutschlands. Gegner im Schwimmstadion um 16 Uhr ist der drittplatzierte ASC Duisburg.

Nur noch bis Mitte März geht die Hauptrunde der Deutschen Wasserball Liga. Dann wird die Entscheidung gefallen sein, wie der Saisonverlauf weitergeht: spielt man in den PlayOffs um die Deutsche Meisterschaft oder muss man als Siebter der ProA in die Relegation gegen den Zweiten der ProB oder ist man im schlimmsten Falle als Achter bereits in die untere Hälfte der DWL abgestiegen? Alle Szenarien sind für den SSVE noch möglich, weshalb jedes Spiel nun umso mehr an Bedeutung gewinnt. Die Esslinger reisen als aktuell Tabellenfünfter mit 6 Pluspunkten zum Tabellendritten Duisburg mit immerhin 11 Pluspunkten. Doch wie knapp es in der Liga zugeht, zeigt nicht zuletzt die Heimpartie des ASCD vor zwei Wochen gegen die White Sharks Hannover, ihrerseits Tabellenachter mit nur zwei Pluspunkten: bis kurz vor Abpfiff stand es Unentschieden, erst in den letzten Sekunden machte Duisburg den 10:9-Sieg perfekt. SSVE-Trainer Bernd Berger sieht nicht zuletzt deshalb für sein Team durchaus die Chance auf Punkte: „Es muss unser Ziel sein, etwas Zählbares aus Duisburg mitzubringen. Noch ist nicht klar, wer mit nach Duisburg fährt, einige kränkeln noch. Aber Jammern gilt nicht!“ Kapitän Heiko Nossek will ebenfalls nicht mit leeren Händen zurückkommen und sieht seine Mannschaft für das wichtige Spiel gerüstet: „Die Vorzeichen könnten besser sein, aber die Leute, die im Training waren sind fit und gut vorbereitet.“

Das Hinspiel im Inselbad Untertürkheim verlor der SSVE nach großem Kampf mit 10:13. Einem schwachen Start bis zum 1:5 folgte eine furiose Aufholjagd zur zwischenzeitlichen 7:6- und 8:7-Führung. Doch dann schlichen sich ins Esslinger Spiel wie schon zu Beginn der Partie zu viele Fehler ein und die effizienteren und clevereren Duisburger nahmen die zwei Punkte vom Neckar mit ins Rheinland. Immerhin war das Ergebnis aus Esslinger Sicht eine Steigerung im Vergleich zum Vorjahr, als man zuhause mit 6:15 und auswärts mit 3:14 jeweils noch sehr deutlich unterlegen war.

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