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TuR-Wasserballer bezwingen Magdeburg

In der 2. Wasserball-Liga Ost bezwingt der SWV TuR Dresden die
Wasserball-Union Magdeburg überraschend mit 10:9. Gegen die klar
favorisierten Gäste aus Sachsen-Anhalt gelang damit den Dresdnern der
erste Sieg der Saison. Bisher konnten die TuR-Wasserballer nur einmal
– beim Unentschieden gegen Vorjahresaufsteiger SV Halle – punkten.
Entsprechend riesig war die Freude bei allen Beteiligten nach dem
Spiel.

„Heute hat endlich mal alles gepasst.“ freute sich Siegtor-Schütze
Stefan Heyde über das gelungene erste Heimspiel im neuen Jahr. Gleich
in den ersten Spielminuten machten die Gastgeber ihre Potential
deutlich und gingen durch Treffer von Sebastian Kühnel und Axel
Marquardt 2:0 in Führung. Doch die Magdeburger wussten zu reagieren
und drehten die Partie noch im ersten Viertel zu ihren Gunsten (3:4).

Auch im zweiten Spielabschnitt blieben die Akteure aus Magdeburg
erfolgreich und bauten ihren Vorsprung aus. Die Hausherren ließen
dagegen erneut zahlreiche Überzahl-Situationen ungenutzt und kamen
einzig durch ein Konter-Tor über den 17-jährigen Antonio Zech aufs
Scoreboard.

Der Drei-Punkte-Vorsprung zur Halbzeit (4:7) schien den Gäste nicht
auszureichen. Sie erhöhten zum 5:9 und selbst die Optimisten unter den
Dresdner Fans glaubten kaum noch an einen positiven Ausgang dieser
Begegnung.

Die Hoffnung kam allmählich zurück, als Magdeburg wiederholt am
erstklassig spielenden TuR-Keeper Hendrik Grohmann sowie am Torgebälk
scheiterte. Mit ihren jeweils zweitem Treffer brachten dann Louis
Georgi und Sebastian Kühnel noch vor der letzten Viertelpause die
Dresdner wieder auf Schlagdistanz (7:9).

Die Wasserball-Union wackelte und mit dem heimischen Publikum im
Rücken kämpften sich die Sachsen heran. Eine sehenswerte Einzelaktion
von Matias Sanchez markierte den Anschlusstreffer, bevor
Centerhüne-Kühnel zum dritten Mal den Ball ins Netz hämmerte und den
Ausgleich besorgte.

Bei noch drei zu spielenden Minuten mussten gleich zwei Magdeburger
Spieler das Wasser verlassen und Stefan Heyde nutze die doppelte
Überzahl, um den Ball bequem zum 10:9-Endstand einzuschieben.

„Auch wenn wir heute in der Defensive mitunter viel Glück hatten,“
resümiert Dresdens Trainer Toralf Schaarschmidt, „finde ich den Sieg
absolut verdient. Die Jungs haben nicht aufgegeben und sich am Ende
dafür belohnt. Großartig!“

In der Tabelle kann TuR dadurch den letzten Platz verlassen und am
kommenden Heim-Gegner SC Chemnitz vorbeiziehen (10.03.2018, 19:30
Uhr). Zuvor geht es am 24.02.2018 zum letzten Hinrunden-Spiel zum SVV
Plauen II und am 03.03.2018 nach Brandenburg zum Erstrundenspiel des
Ostdeutschen Pokals.

SWV TuR Dresden – WU Magdeburg 10:9 (3:4, 1:3, 3:2, 3:0)

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