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Über 200 Wasserball-Knirpse im blu

21. MBS-Wasserball-Weihnachtsturnier des OSC mit 18 Jugend-Teams

In den letzten Wochen zeigte der Wasserball-Nachwuchs des OSC Potsdam auf nationaler Bühne, was in ihm steckt. Mit vorderen Platzierungen in den deutschen Nachwuchs-Meisterschaften der U15 und U13 wussten die Potsdamer Kinder zu gefallen. Im Jahresverlauf hatte bereits die U17 den vierten Rang in der Bundesliga erkämpft.
Nun hat am Sonnabend wieder der Nachwuchs der Abteilung Wasserball im OSC Gelegenheit, sich zu präsentieren und zu messen. In der inzwischen 21. Auflage des MBS-Wasserball-Weihnachtsturniers werden in 36 Partien (!) auf zwei Spielfeldern jeweils neun U12- (Jahrgang 2006 und jünger) und U14-Mannschaften (Jg. 04 und jünger) um die von der Mittelbrandenburgischen Sparkasse gesponserten Weihnachtspokale wetteifern. 12 Uhr wird mit dem ersten Balleinwurf traditionell die größte breitensportliche Wasserball-Veranstaltung Brandenburgs eröffnet, die nun erstmals im neuen Sport- und Freizeitbad BLU ausgetragen wird.
„Die Teilnehmerfelder waren nach der Ausschreibung im September nach wenigen Tagen voll besetzt“, zeigt sich André Laube, Sportlicher Leiter bei den OSC-Wasserballern, begeistert. „Wir mussten leider sehr vielen Vereinen absagen, da einfach kein Platz mehr da war.“ Beide Altersklassen-Turniere um die Sparkassen-Cups werden zunächst in Vorrunden-Gruppen ausgetragen. Neben den gastgebenden Potsdamern gehen in der U14-Konkurrenz die Wasserfreunde Spandau 04, SG Neukölln, WU Magdeburg, HSG TH Leipzig, Waspo 98 Hannover, SpVg Laatzen, die SGW Brandenburg und der SV Halle an den Start. „Für viele Vereine ist das Potsdamer Weihnachtsturnier eine gute Gelegenheit, ihren Leistungsstand für die neue Saison zu überprüfen und zu vergleichen“, meint Harry Volbert, 2. Vorsitzender der Wasserball-Abteilung. In den vergangenen Jahren hätte es laut Volbert immer hochklassige Spiele gegeben. Schließlich seien etliche der besten Jugend-Vereine Deutschlands am Start. So haben mit Waspo Hannover, Spandau 04, Neukölln und dem OSC vier Nachwuchsmannschaften gemeldet, deren Herrenteams in der 1. Bundesliga spielen.
Ganz offen wird es sicher im U12-Wettbewerb zugehen. „In diesem Feld einen Favoriten hervorzuheben, ist unheimlich schwer. Hier kann wirklich jeder jeden schlagen“, schätzt Trainer Gregor Karstedt. Bei den „Kleinen“ stünde ohnehin in erster Linie der Spaß im Vordergrund, so Karstedt weiter. Auch hier hat der Berliner Bundesliga-Nachwuchs aus Neukölln und Spandau gemeldet. Komplettiert wird das Feld durch Halle, Magdeburg, Leipzig, Waspo Hannover, den Barracudas Nürnberg und Wassersport Warnow Rostock.
Trotz der sportlichen Ziele, mit denen alle Mannschaften anreisen, steht die Freude am Spielen an erster Stelle. Wie auch in den letzten Jahren stellt das Freundschaftsturnier des OSC den freudigen und würdigen Abschluss der Saison dar.
André Laube

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