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SSVE-U13 ist Deutscher Meister im Wasserball! | Wasserballecke – Aktuelle News, Themen und Topics rund um Wasserball
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21. November 2017
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SSVE-U13 ist Deutscher Meister im Wasserball!

Selten war es so geboten, zu einem Superlativ zu greifen: Das war kein Sieg, das war ein Triumph!

Die U13 des SSV Esslingen hat sich am vergangenen Wochenende bei der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft im Wasserball vor heimischem Publikum im Inselbad die Goldmedaille gesichert. Eine konzentrierte Leistung, mit der die Jungs und Mädchen des Teams von Trainer Winfried Henrich alle fünf Partien deutlich dominierten, ließ zu keinem Zeitpunkt einen Zweifel daran, wer den Titel in diesem Jahr verdient hat. Dabei waren es gewichtige Gegner, die aus ganz Deutschland nach Schwaben gereist waren, um diesen Höhepunkt der Saison untereinander auszuspielen: der OSC Potsdam, die WF Spandau 04, SV Zwickau von 1904, SV Krefeld 1972 und die White Sharks Hannover. Für den SSV Esslingen war es schon die fünfte Endrunden-Teilnahme hintereinander und der Sieg bedeutet die vierte Medaille und den dritten Titel in diesem Zeitraum, zweimal davon mit dem Double aus Meisterschaft und Pokal wie in diesem Jahr. Trainer Henrich verweist zwar einerseits darauf, dass der U13-Titel in diesem Jahr ja keineswegs der erste Erfolg der Esslinger Jugend ist, die bereits einen U15-Vizemeister-Titel und einen 3. Platz in der U17-Bundesliga vorweisen kann. Andererseits hebt er mit Blick auf sein frisch gebackenes Meister-Team aber auch hervor: „Es gab im deutschen Wasserball wohl selten eine in der Spitze und Breite so gut aufgestellte U13-Jugendmannschaft wie diese. Ein Torverhältnis von 112:26 und eine Tordifferenz von 53 Toren auf den Zweitplatzierten zeigen, dass unser Team in diesem Jahr eine Klasse für sich war.“

Nach dem Eröffnungspiel am Freitagabend zwischen dem SV Zwickau und dem OSC Potsdam, bei dem die Jungs aus Sachsen mit einem deutlichen Sieg bereits einen Eindruck davon vermittelt hatten, dass sie durchaus ambitioniert zu diesem Turnier gereist waren, kam es zur ersten Esslinger Partie, gegen die Mannschaft aus Krefeld. Von Beginn an erwies sich die Heimmannschaft hier als deutlich überlegen und setzte mit einem eindrucksvollen 23:3 eine erste Marke. In der Partie, die dann am Samstagvormittag auf dem Spielplan stand, war von den meisten Beobachtern des Turniers wohl der erste Härtetest für das Esslinger Team vermutet worden, ging es doch gegen die White Sharks Hannover und damit gegen so etwas wie den Dauerrivalen der letzten Jahre in den verschiedenen Jugenden. Aber auch diese Begegnung ging der SSVE von Anfang an mit der richtigen Balance aus Ernsthaftigkeit und Selbstbewusstsein an. Immer wieder gelangen dem Team um Kapitän Periklis Reizis, der zusammen mit dem später zum Torschützenkönig und besten Spieler des Turniers gekürten Robin Rehm sowie Nikias Roth bereits in der U15-Meisterschaft im Einsatz war und so etwas wie das „magische Dreieck“ dieser Mannschaft bildet, Spielzüge, die nicht nur schön anzusehen waren, sondern auch diesem starken Gegner kaum Chance auf Gegenwehr ließen. Am Ende stand ein klarer 20:9-Sieg für Esslingen. Mit einem noch klareren 22:5-Erfolg gegen Potsdam – bei dem sich sogar der im ganzen Turnier absolut sichere Esslinger Torhüter Leon Walther mit einem gezielten Schuss vor dem Abpfiff des zweiten Viertels in die Torjägerliste eintrug – und gar einem 32:4 gegen Spandau setzte der SSVE diesen Weg am Samstagabend und am Sonntagmorgen unbeirrt fort. Dabei konnte Winfried Henrich immer wieder durchwechseln und so zeigen, dass alle 15 eingesetzten Spielerinnen und Spieler das Niveau einer solchen Meisterschaft problemlos mithalten können. Das Spiel gegen den SV Zwickau, bis dahin wie der SSVE im Turnier ungeschlagen, das im Spielplan vorausschauend als letztes Spiel angesetzt war, geriet dann am Sonntagnachmittag zum echten Finale. In der prall gefüllten Inselbad-Halle und das heißt auch vor der lautstark unterstützenden Kulisse des zahlreichen Heimpublikums ging es in diesem letzten Spiel vor allen Dingen darum, den starken Zwickauer Kapitän und Center in den Griff zu bekommen, was Julian Rothaupt als Esslinger Centerverteidiger herausragend gelang. So hatte die übrige Startsieben, zu der neben den bereits Genannten auch Emmanouil Petikis und Nikola Plackovic gehören, immer wieder Chancen, ihr routiniertes Spiel nach vorne zu entwickeln. Auf diese Weise erhielten auch in dieser mit Spannung erwarteten Partie am Ende noch alle Esslinger auf der Bank ihre Einsatzzeiten und stand bei Abpfiff ein mehr als eindeutiges 15:5 für den Gastgeber auf der Tafel. Mit stehenden Ovationen vom heimischen Publikum ließ sich das Siegerteam direkt nach dem Abpfiff feiern, wobei sich zu den dreizehn Jungs und zwei Mädchen, die beim Turnier im Einsatz waren, natürlich auch die Spieler des erweiterten U13-Kaders gesellten, die durch ihr Mitwirken an den Qualifikationsrunden ihren Beitrag zum Titel geleistet haben und entsprechend auch mit Medaillen geehrt wurden.

Angesichts des Turnierverlaufs und -resultats verwundert es nicht, dass Max Pickl vom Sportamt der Stadt Esslingen und Wolfgang Rühl vom DSV in ihren Grußworten vor der Siegerehrung voll des Lobs für den SSVE waren: Nicht nur, weil er mit dem Turnier einmal mehr seinem guten Namen als routinierter Ausrichter solch großer Wettbewerbe gerecht geworden war, wozu neben Edwin Finkes als Sportlichem Leiter, Martin Ludwig als Teammanager der U13 und zahllosen Freiwilligen im Catering und Protokoll vor allen Dingen Kosta Petikis mit drei Tagen Dauereinsatz an allen Fronten erheblich beigetragen hat. Komplimente gab es vielmehr auch für die eindrucksvolle Jugendarbeit des Vereins. Auch Meister-Trainer Winfried Henrich ordnet den Titelgewinn entsprechend ein: „Der Titel zeigt, dass man beim SSVE vor Jahren die richtige Richtung in der Nachwuchsentwicklung eingeschlagen hat. Er ist das Ergebnis einer langfristig angelegten, jahrgangsübergreifenden Trainingsarbeit mit zusätzlichen Schwerpunkten auf Schwimmtechnik sowie Athletik und der ständigen intensiven Abstimmung und Kommunikation zwischen den Trainern.“ Aber natürlich gilt auch sein Respekt in erster Linie dem Team: „Ich bin stolz auf die Jungs und Mädels, mit welcher Hingabe, Eifer und Willen sie sich dem Trainingsalltag und den Herausforderungen der vergangenen Saison gestellt haben. Hut ab!“

Für den SSVE waren im Einsatz:

Leon Walther (TW, 1), Nikias Roth (24), Robin Rehm (44), Emmanouil Petikis (7), Periklis Reizis (K, 23), Julian Rothaupt (3), Noah Kübler (2), Nikola Plackovic (6), Lucca Heinrich (2), Milan Kübler, Achilles Pairamidis, Georgia Sopiadou, Elena Ludwig, Christos Bolas, Theodoros Pappas (TW)

Erweiterter U13-Kader:

Nikola Milinovic, Mika Schneider, Emil Strauß

Trainer: Winfried Henrich

Betreuer: Iris Schneider, Dirk Aigner, Nikos Reizis

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