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Schwacher Auftakt vereitelt besseres Ergebnis

Auswärtsniederlage gegen die SGW Brandenburg

Die Vorzeichen standen schlecht vor der schweren Auswärtspartie der SCC Männer in Brandenburg. Ein kleiner Kader von nur 10 Spielern standen zur Verfügung. So mussten die SC Chemnitz Männer auf alte Routiniers zurückgreifen und David Eckart wurde aus dem „Ruhestand“ zurückgeholt. Die Vorgabe war insofern klar, wenige Gegentore zulassen und dann vorn schauen, was geht. Der beste Schütze (Sebastian Warncke) fehlte zudem aufgrund von beruflichen Verpflichtungen. Maximal 10 Tore Differenz war folglich die Vorgabe von Kapitän Ullrich.

Schnell mit 0:6 im Rückstand
Das erste Viertel begann denkbar schlecht. Frühzeitig lag Chemnitz mit 6:0 hinten. Viele Passfehler, kein konsequentes Press gegen körperlich starke Brandenburger waren die Gründe. In der Pausenansprache musste Kapitän Alexander Ullrich die Mannschaft wachrütteln!

Standpauke hat gewirkt
Im zweiten Viertel machten die jungen Männer des SCC vieles besser. Max Mauersberger mit einem schönen Schuss aus dem Rückraum markierte den ersten Treffer für die vor allem körperlich unterlegenen Gäste. So endete das Viertel dann 3:2 für die Havelstädter.

Mangelnde Spielerfahrung der Jugendspieler größtes Handicap
Nach der Pause und weiteren aufmunternden Worten gelang im dritten Viertel wieder nichts. Nach vorn fehlte einfach die Erfahrung, um gegen die gut eingespielten Brandenburger entscheidende Aktionen zu ermöglichen. Kapitän Alexander Ullrich war sich jedoch sicher, dass dies zukünftig gelingen werde, wenn die jungen Spieler weiter konsequent trainieren und häufig zusammenspielen.

Torwart der Chemnitzer trägt sich in die Torschützenliste ein

Nach dem 4:0 im 3. Viertel ließen es die Brandenburger ruhiger angehen. Diese Zurückhaltung ermöglichte es den Chemnitzern im letzten Viertel 5 Tore zu erzielen.
Stammkeeper René Stöckmann agierte dabei im Feld und überlies Nachwuchskeeper Kröber den Platz im Tor. Stöckmann konnte nach einem schnellen Konter sogar einnetzen! 5:3 gewannen die Chemnitzer das letzte Viertel.

Endstand 16 :7 – Vorgabe trotzdem erfüllt.
Vor der Heimreise wurde das Spiel bereits kurz analysiert und die Spieler konnten selbst feststellen, warum die Partie hier so deutlich verloren wurde. Dennoch: die Vorgabe des Kapitäns wurde erfüllt und mit der kleinen Truppe war nicht wirklich mehr drin!

Verbessern könne man sich nur durch intensives Training und viel Spielpraxis, meinte Kapitän und Teammanager Alexander Ullrich nach der Partie.

Vorschau
Am 01.04.17, 18:15 Uhr kommt es – wie schon im Pokal – zum Derby gegen den SV Zwickau, der überraschend sein Heimspiel gegen Dresden verlor. Dort hoffen die Chemnitzer mit einer ähnlich starken Mannschaftsleistung wie im Pokal einigen Ärger bei den Zwickauern verursachen zu können. Bis dahin werde intensiv an den Fehler aus der Partie vom Samstag gearbeitet.

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