SSVE gerät in Berlin mächtig unter die Räder

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SSVE gerät in Berlin mächtig unter die Räder

Wasserball: Shutout für Spandau gegen Esslingen – Kein Treffer, kaum Gegenwehr

Esslingen – Ein Samstag zum Vergessen für die Bundesligawasserballer des SSV Esslingen: sang- und klanglos gingen sie im ersten Spiel der Rückrunde der DWL mit 0:22 (0:4, 0:6, 0:7, 0:5) bei Rekordmeister Wasserfreunde Spandau 04 unter.

Natürlich waren die Esslinger Wasserballer mit keinen großen Hoffnungen nach Berlin gereist. Dennoch wollten sie die unlösbare Aufgabe gegen den deutschen Rekordmeister dazu nutzen, sich gegen ein Topteam zur Wehr zu setzen und sich für die kommenden Aufgaben zu testen. Doch dies gelang dem SSVE zu keiner Phase in der sehr einseitigen Partie. Hängende Köpfe daher bei den Esslingern nach der höchsten Saisonniederlage und auch Trainer Bernd Berger konstatierte geknickt: „Wir sind zu keiner Zeit im Spiel gewesen. Das war eine Lehrstunde für uns.“

Bereits die ersten beiden Angriffe gestalteten die Hausherren erfolgreich, sodass es nach 71 Sekunden 2:0 stand. Im ersten Viertel kann aus Esslinger Sicht eventuell noch positiv hervorgehoben werden, dass sich die Abwehr in der Folgezeit etwas stabilisierte. Dennoch gelangen den Spandauern zwei weitere Treffer vor der ersten Pause.

In den folgenden drei Abschnitten trafen die Berliner nach Belieben: Kontertore, Centertore, Überzahltreffer sowie erfolgreiche Einzelaktionen, das Esslinger Team fand einfach kein Gegenmittel. Und im Angriff agierten sie mut- und ideenlos gegen hochmotivierte Spandauer, die ihren Gegenspielern kaum Luft zum Atmen ließen und sie stetig und in jeder Phase des Spiels unter Druck setzten. Möglicherweise auch deshalb, weil der bisherige Saisonverlauf für die Berliner mit dem Aus im Pokalhalbfinale sowie bereits einer Niederlage in der Liga gegen Waspo Hannover, noch nicht so Recht nach ihrem Geschmack verlief. Besonders torhungrig zeigten sich Mateo Cuk mit fünf sowie Mehdi Marzouki und Nikola Dedovic mit jeweils vier Treffern. Zur Halbzeit stand es folgerichtig bereits 10:0 und mehr und mehr war zu spüren, dass der Spandauer Torhüter ein sogenanntes Shutout, also ein Spiel ohne Gegentreffer erreichen wollte. Lautstark wies er seine Abwehr bei jedem Angriffsversuch der Esslinger an, nicht an Konzentration nachzulassen. Letztlich gelang es den Berlinern ohne Gegentreffer zu bleiben, die Tormaschine im Angriff funktionierte sowieso bis zum 22:0-Endstand.

Frustriert traten die Esslinger Wasserballer die lange Heimreise aus der Bundeshauptstadt an. Sie müssen die Klatsche schnell aus ihren Köpfen bekommen, denn bereits am kommenden Samstag steht die wichtige Nachholpartie zuhause gegen Bayer Uerdingen an. Unter der Woche wird allerdings das Weltligaspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen die Slowakei (Dienstag, 19 Uhr, Inselbad Untertürkheim) die Vorbereitung des SSVE stören. Erfreulich dabei ist, dass Timo van der Bosch für die Partie nominiert wurde und auch Konstantinos Sopiadis sowie Marco Watzlawik an der Vorbereitung der Nationalmannschaft teilnehmen werden.

Für den SSV Esslingen im Einsatz waren:

Marco Watzlawik (Torwart), Eric Fernandez Rivas, Hannes Rothfuß, Valentin Finkes, Timo van der Bosch, Linus Orszulik, Heiko Nossek, Vincenzo Inguanta, Robin Finkes, Kende John, Konstantinos Sopiadis und Florian Pirzer (Torwart).

2 Comments

  1. benubBreednum sagt:

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  2. benubBreednum sagt:

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