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OSC erneut im Final Four des Pokals

Potsdamer Bundesliga-Wasserballer siegen in Uerdingen 10:5

Die Potsdamer Wasserballer können es doch noch! In einer eindrucksvollen Vorstellung im Viertelfinale des deutschen Pokals beim SV Bayer Uerdingen siegte das Team von Trainer Alexander Tchigir am Sonnabend 10:5 (2:1, 4:1, 1:2, 3:1) und sicherte sich das Ticket fürs „Final Four“. Dieses findet bereits am letzten Januar-Wochenende statt. Ob auch der OSC Potsdam seinen Hut für die Bewerbung in den Ring wirft, ist derzeit vollkommen offen.
„Erstmal durchatmen“, sagte Trainer Alexander Tchigir nach dem Spiel. „Wir sind glücklich, dass wir mit diesem Erfolg in die Weihnachtspause gehen. Das tut gut.“ Nach 2012, 2014 und 2015 ist der OSC bereits zum vierten Mal für die Pokal-Endrunde qualifiziert und sieht mit der Auslosung sogar eine kleine Chance aufs Finale. Wie Rundenleiter Jens Witte bereits am Abend mitteilte, trifft der OSC dabei auf den ASC Duisburg, während sich im zweiten Duell die beiden Champions League-Clubs Waspo 98 Hannover und Wasserfreunde Spandau 04 gegenüberstehen. „Wir sind gegen Amateur natürlich klarer Außenseiter, aber werden unsere Chance suchen“, so Tchigir. „Von den drei Top-Clubs ist das der einzige der zurzeit in Schlagweite ist.“ Tatsächlich taten sich die Duisburger auch im Viertelfinale bei den White Sharks Hannover schwer und siegten nach langem Rückstand noch 12:8.
„Das war defensiv eine wirklich gute Leistung“, sagte Potsdams Linksaußen Erik Miers zum Spiel gegen Bayer. „Uerdingen ist mit unserer Zone nicht wirklich zurecht gekommen.“ So kam deren Centerspieler Sven Roeßing nicht zur Entfaltung und erzielte lediglich einen Treffer zum zwischenzeitlichen 3:6. „Wir haben nur sehr wenig Fehler gemacht und endlich mal clever gespielt“, urteilte Hannes Schulz, der das Spiel als mit Abstand beste Saisonleistung bewertete. Bereits Potsdams zweiten Angriff verwertete Reiko Zech im Konter. In Überzahl erhöhte Dennis Strelezkij wenig später auf 2:0. Nach dem zwischenzeitlichen 1:2-Anschluss stellte Schulz zu Beginn des zweiten Viertels die Zwei-Tore-Führung wieder her, Zech erhöhte auf 4:1 und Hatem El Ghannam in Überzahl auf 5:1. „Die Mannschaft hat die Vorgaben exzellent umgesetzt und in dieser Phase wirklich sehr gut gespielt“, lobte Tchigir. Mit dem 6:1 durch Zech baute Potsdam seine Führung weiter aus und musste erst kurz vorm Seitenwechsel den zweiten Gegentreffer hinnehmen. Nach der Pause verkürzte der Gastgeber zwar auf 3:6, doch Strelezkij hatte die passende Antwort parat und traf nach Zeitstrafe gegen Bayer zum 7:4. Der 18-jährige Nationalspieler sorgte dann auch zu Beginn des Schlussviertels mit dem 8:4 für die Vorentscheidung. Kapitän Matteo Dufour erzielte das 9:5 und Strelezkij mit seinem vierten Treffer den 10:5-Endstand.
„Nun bleibt zu hoffen, dass wir auch in der Liga die ersten Punkte einfahren“, blickt Tchigir voraus. Ausgerechnet gegen Bayer Uerdingen bekommt der OSC da im Neuen Jahr Gelegenheit. Am 14. Januar gastieren die Westdeutschen im Brauhausberg-Bad. „Bis dahin bekommen die Jungs jetzt aber erst einmal Gelegenheit durchzuatmen“, so Tchigir.
Torwart Michael Knelangen, Hatem El Ghannam (1), Max Kössler, Thilo Popp, Erik Miers, Dennis Strelezkij (4), Ferdinand Korbel, Christian Saggau, Gabriel Satanovsky, Matteo Dufour (1), Hannes Schulz (1), Reiko Zech (3), Florenz Korbel

DSV-Pokal 2016/2017 (45. deutscher Wasserball-Pokal der Männer)

Resultate Viertelfinale

Sonnabend, den 17. Dezember 2016
16:00 SV Poseidon Hamburg – Waspo 98 Hannover 1:19 (0:6, 1:4, 0:3, 0:6)
16:00 SVV Plauen – Wasserfreunde Spandau 04 9:23 (1:3, 0:7, 5:6, 3:6)
16:00 White Sharks Hannover – ASC Duisburg 8:12 (4:2, 2:4, 1:3, 1:1)
18:00 SV Bayer 08 Uerdingen – OSC Potsdam 5:10 (1:2, 1:4, 2:1, 1:3)

Auslosung für Pokalendrunde 26.-28.01.2016

Halbfinales der Männer
Waspo 98 Hannover – Wasserfreunde Spandau 04
ASC Duisburg – OSC Potsdam

Halbfinales der Frauen
SV Nikar Heidelberg – SC Chemnitz
SV Bayer 08 Uerdingen – SV Blau-Weiß Bochum

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