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OSC mit eindrucksvollem Pokalerfolg

Potsdamer Wasserballer spielen sich beim 18:9 in Krefeld Frust von der Seele

Da steckte richtig Frust drin! Nach dem unbefriedigenden Saisonauftakt mit drei Niederlagen in drei Spielen in der A-Gruppe der Deutschen Wasserball-Liga fuhr der OSC Potsdam nun endlich den ersten Pflichtspiel-Sieg der Saison ein. Eindrucksvoll siegten die Mannen von Trainer Alexander Tchigir im Achtelfinale des Deutschen Pokals bei der SV Krefeld 72 mit 18:9 (4:1, 5:4, 8:2, 1:2). Im Viertelfinale muss der OSC nun am 17. Dezember erneut nach Krefeld. Da wartet dann aber der SV Bayer 08 Uerdingen auf die Potsdamer, der bei der SG Neukölln 12:8 siegte. „Wir hätten uns natürlich ein Heimspiel gewünscht, aber zumindest ist dieser Gegner für uns in Schlagweite“, sagte Christian Saggau, der sich mit seinen drei Treffern und dem Weiterkommen im Wettbewerb am Samstag selbst ein schönes Geburtstagsgeschenk machte. In der Auslosung umschifften die drei Top-Clubs noch einmal ein vorzeitiges Aufeinandertreffen. Die Wasserfreunde Spandau 04 gastieren im Viertelfinale beim SVV Plauen, der ASC Duisburg muss bei den White Sharks Hannover ran und Waspo 98 Hannover beim SV Poseidon Hamburg. „Wir freuen uns auf die Aufgabe in Uerdingen“, so Tchigir. „Wir wollen zum dritten Mal in Folge den Sprung ins Final Four schaffen.“
Bemerkenswert war jetzt am Sonnabend gegen Krefeld vor allem die Dominanz im dritten Viertel. Genau dieser Spielabschnitt war in den Niederlagen zuletzt gegen die SG Neukölln und den SSV Esslingen als Knackpunkt der Niederlagen ausgemacht wurden. Dieser Mal führte ein 8:2 nach dem Seitenwechsel aber zur Vorentscheidung.
Tchigir war allerdings schon mit der Leistung zuvor zufrieden. „Wir haben das Spiel von Beginn an dominiert, fangen uns aber wieder ein paar Treffer zu viel ein.“ Nach dem raschen 0:1 antwortete Kapitän Matteo Dufour prompt mit dem Ausgleich und Thilo Popp stellte mit einem Doppelpack die 3:1-Führung her. Mit dem 4:1 durch Saggau ging es ins zweite Viertel. Dort setzte sich der OSC nach Toren von Hannes Schulz, Reiko Zech, Dennis Strelezkij (2) und Saggau auf 9:4 ab. Im dritten Viertel überrollte Potsdam den DWL-B-Gruppen-Vertreter regelrecht. Nahezu jeder Angriff wurde erfolgreich abgeschlossen. Hannes Schulz, Center Ferdinand Korbel (3), Saggau, Erik Miers, Popp und Dufour sorgten für das 17:7. Im Schlussviertel ließ es der OSC etwas ruhiger angehen, fing sich noch zwei Gegentreffer ein und setzte aber mit dem Tor von Zech zum 17:9 den Schlusspunkt.
Tchigir hofft, dass der Knoten nun geplatzt ist: „Wir müssen diesen Schwung mit in die Liga nehmen.“ Gegen Waspo Hannover erwartet er am Sonnabend (18 Uhr) im ersten Heimspiel der Saison eine von Beginn bis Ende kämpferische Leistung, und bereits zwei Wochen später steht dann das Pokal-Viertelfinale bei Bayer an.
Potsdam: Torhüter Michael Knelangen/Tobias Knüttel, Hatem El Ghannam, Thilo Popp (3), Erik Miers (1), Dennis Strelezkij (2), Ferdinand Korbel (3), Christian Saggau (3), Gabriel Satanovsky, Matteo Dufour (2), Hannes Schulz (2), Reiko Zech (2), Alexander Schwarze

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