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Magdeburg mit hoher Niederlage

Magdeburger Wasserballer sammeln gegen die deutsche Wasserballspitze ASC Duisburg mehr als Erfahrung;
3:24 (1:6; 1:4; 0:7; 1:7) Niederlage im DSV Pokal

Am Samstag, 26.11.2016, mussten die Magdeburger Wasserballer in der dritten Runde des DSV Pokals gegen den deutschen Spitzenklub ASC Duisburg e. V. antreten. Vor 120 Zuschauern wollten die Schützlinge von WUM Spielertrainer Holger Dammbrück in ihrem Wohnzimmer so lange wie möglich mit den Duisburger Wasserballern mithalten. Und es ging gleich gut los. Center Ilia Butikashvili erzielte gut 30 Sekunden nach dem ersten Anschwimmen die 1:0 Führung der Magdeburger. Diese hielt genau 1:50 Min, dann kamen die Duisburger zum verdienten Ausgleich. Mit einem starken Pressing brachten sie die WUM ein ums andere Mal in Verlegenheit und lagen nach den ersten acht Minuten mit 1:6 vorn. Im zweiten Viertel waren die Magdeburger besser auf den Gegner eingestellt und konnten phasenweise dagegen halten. Zudem hatte die WUM mit Detlef Klotzsch einen wahren Hexer im Tor. Der Oldie ließ ein ums andere mal seine Klasse zwischen den Pfosten aufblitzen; u. a. hielt er einen 5m Strafwurf der Gäste. Doch auch die Magdeburger Abwehr zeigte sich kampfstark und verhinderte zahlreiche Torchancen der Gäste. Trotzdem zogen die Duisburger Tor um Tor davon. Kurz vor der Halbzeit traf dann Holger Dammbrück zum viel umjubelten 2:10 Halbzeitstand. Mit Beginn des dritten Viertels bot sich den Zuschauern das gleiche Bild. Die WUM erkämpfte sich eine Reihe guter Torchancen, konnte sie aber nicht in Tore umsetzen. Der mit vier Nationalspielern angereiste Favorit baute dagegen den Vorsprung auf 2:17 weiter aus. In den letzten acht Spielminuten gab es dann noch einmal großen Jubel in der Halle. Gut drei Minuten vor dem Ende fasste sich Thomas Postera ein Herz und hämmerte den Ball über den Kopf des Duisburger Schlussmannes ins gegnerische Tor. Am Ende aber verlieren die Magdeburger das Achtelfinalspiel deutlich mit 3:24. „Leider haben wir die 1:0 Führung nicht über die Zeit gebracht“, lacht WUM Spielertrainer Holger Dammbrück. Und weiter: „Nein ehrlich: Glückwunsch an die Duisburger Mannschaft. Sie sind als Favorit angereist und haben das eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Der Unterschied zwischen der 2. Wasserball Liga und dem deutschen Spitzenwasserball ist leider deutlich sichtbar geworden. Doch ich bin sicher, dass sich die Mannschaft davon nicht unterkriegen lässt. Jetzt heißt es, Mund abputzen und nach vorne schauen“, bewertet Spielertrainer Holger Dammbrück das Match. Nach dem guten Start in die Wasserballsaison können sich die Magdeburger nun wieder auf ihren eigentlichen Spielbetrieb in der 2. Liga Ost konzentrieren. Dazu hat das WUM Team jetzt auch Gelegenheit, denn die Sachsen-Anhalter müssen erst wieder am 11.12.2016 bei der zweiten Mannschaft des SVV Plauen antreten.

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