Magdeburger Wasserballer gewinnen Sachsen-Anhalt-Derby gegen den SV Halle e. V. deutlich 9:3

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Magdeburger Wasserballer gewinnen Sachsen-Anhalt-Derby gegen den SV Halle e. V. deutlich 9:3

Mit der Meldung des SV Halle e. V. für die 2. Wasserball Liga, Landesgruppe Ost, stand am Samstag, 19.11.2016, erstmals nach sieben Jahren wieder ein Sachsen-Anhalt-Derby auf dem Ligaspielplan. Da beide Mannschaften recht erfolgreich in die Saison gestartet waren, freuten sich die etwa 50 Zuschauer auf eine spannende Wasserballpartie. Doch es sollte anders kommen. Trotz der erneuten Ausfälle von drei wichtigen WUM-Stammspielern (Ilia Butikashvili, Moritz Lehnert und Hagen Leditschke) war bereits nach den ersten acht Minuten klar, wer in der Hallenser Schwimmhalle Neustadt als Sieger das Becken verlassen wird. Aus einer sehr sicheren Abwehr heraus und durch Tore von Spielertrainer Holger Dammbrück, Lukas Schulle, Kiril Litvin und Thomas Postera führte die WUM bereits mit 4:0. Trotz zahlreicher Überzahlspielmöglichkeiten gelang es den Hallensern nicht, Zugriff auf das Spiel zu bekommen. Dies setzte sich auch im zweiten Viertel fort. Zwar ließen auch die Magdeburger zahlreiche Torchancen liegen, doch durch den zweiten Spieltreffer von Kiril Litvin führte die WUM zur Halbzeit deutlich mit 5:0. Auch im dritten Spielabschnitt ließen die Magdeburger nichts anbrennen. Wilhelm Block sorgte mit zwei Treffern für einen beruhigenden 7:0 Vorsprung, das Spiel war endgültig entschieden. Daher gingen es die Hauptstädter in der Folge etwas ruhiger an. Weiterhin ließen die Hallenser immer wieder beste Torchancen liegen, darunter einen 5m Strafwurf, der am Pfosten landete. Aus Überzahlsituationen gab es erst am Ende des 3. Viertels die ersten beiden Treffer für die Saalestädter. In den letzten acht Spielminuten brachten die Magdeburger den Sieg über die Zeit. Bei einem Gegentreffer schraubten Wilhelm Block und der an diesem Tag dreifache Torschütze Lukas Schulle das Ergebnis auf 9:3. WUM Chef Silvio Schulle: „Vom Ergebnis her eine klare Angelegenheit. Doch was wäre gewesen, wenn die Hallenser ihre zahlreichen Überzahlmöglichkeiten konsequenter genutzt hätten? Wir wissen also, was wir im Training noch zu tun haben.“ Das wird auch nötig sein. Am nächsten Samstag, 26.11.2016, kommt in der 3. Runde des bundesweiten DSV Pokals kein geringerer als der ASC Duisburg e. V. in das WUM Wohnzimmer nach Magdeburg, immerhin die aktuelle Nummer 3 des deutschen Wasserballs.

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