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Junge SVCler im Wasserballtrainingslager

Von Felix Heck
Budapest – Wenn statt ausschlafen und „chillen“ in den eigenen vier Wänden, Trainingseinheiten und Testspiele auf dem Ferienplan stehen, dann ist klar: Die Jugendwasserballabteilung des SV Cannstatt ist wieder einmal zum Herbsttrainingslager nach Budapest aufgebrochen.
Dieses Mal standen für Andras Feher, seines Zeichen langjähriger Jugendtrainer an der Mombachquelle, vor allem die Jahrgänge 2001 und jünger im Fokus des einwöchigen Trainingslagers. Mit neun ambitionierten Jungkräften, davon sieben ohne jegliche Trainingslagererfahrung, trat der erfahrene Ungar vergangene Woche die Reise ins Wasserballmekka an der Donau an. Wie im Vorjahr gastierten die Perspektivspieler auch dieses Mal bei „Ferencvaros Budapest“. Der Traditionsverein ist kein Unbekannter auf dem internationalen Parkett und zählt bereits seit Jahrzehnten zur absoluten Weltspitze im Wasserballsport. Zwar liegt der letzte Meistertitel bereits zehn Jahre zurück, dennoch ist der breit aufgestellte Sportverein vom Ostufer der Donau regelmäßig heißer Favorit im Kampf um den Ligapokal.
Mit einer riesigen Jugendabteilung (an die 200 Jugendspieler in sechs Altersklassen und zehn Ligen), einem eigenen Vereinsgelände mit Schwimmhalle sowie dem Restaurant und der Unterkunft in Laufnähe bietet der Verein zudem beste Voraussetzungen für die Ziele eines Trainingslagers: Lange, intensive Einheiten und hochklassige Gegner für Trainingsspiele.
Neben den täglichen Morgen- und Abendeinheiten standen für die „Nesthäkchen“ der Wasserballabteilung auch die kulturelle Erkundung der ungarischen Metropole in Form einer Rundfahrt, mit der Zitadelle als beeindruckenden Höhepunkt, sowie Anschauungsunterricht bei einem Heimspiel der Lokalmatadore auf dem Programm.
So kehrten die jungen Wasserballer nach einer Woche, sieben Einheiten und drei Trainingsspielen mit vielen neuen Erfahrungen und vor allem einer gehörigen Portion Trainingsfortschritt nach Stuttgart zurück.
Auch Andras Feher, der bereits zum wiederholten Male diese Fahrt in seine Heimatstadt und ehemalige Wirkungsstätte initiierte, konnte ein durchweg positives Resümee ziehen: „Das war für die Jungs eine super Aktion. Nicht nur spielerisch und konditionell sind wir an unsere Grenzen gestoßen, auch außerhalb des Wassers war das eine sehr ereignisreiche Woche. Es hat allen Spaß gemacht, denke ich.“
Eine Wiederholung der erfolgreichen Trainingstage ist auch in den nächsten Jahren nicht auszuschließen – und so verabschiedete sich der SV Cannstatt am vergangen Freitagmorgen schließlich mit einem vielversprechenden „Auf Wiedersehen“ aus Budapest. Oder wie es in der Landessprache heißt: „A viszontlátásra, Budapest!”

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