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Jeder ein paar Prozent mehr für den Capitano

Potsdams Bundesliga-Wasserballer spielen am Sonnabend Derby bei der SG Neukölln

Unter einem dunklen Schatten steht das Lokalderby des OSC Potsdam bei der SG Neukölln Berlin am Sonnabend. Wenn der Potsdamer Wasserball-Bundesligist 18 Uhr ins Wasser der traditionsreichen Schöneberger Schwimmhalle springt, sind die Gedanken nicht nur beim Spiel. Vergangenen Freitag verstarb nach langer Krankheit mit nur 57 Jahren die Mutter von Mannschaftskapitän Matteo Dufour. „Das war ein absoluter Schock für uns“, sagt André Laube, sportlicher Leiter im OSC Potsdam. „Wir wünschen Matteo und seiner ganzen Familie sehr viel Kraft, um diesen schweren Verlust zu verkraften.“
Bereits in den letzten Wochen war Matteo oft in einer Heimatstadt Genua, um an der Seite seiner Mutter zu sein. Der Italiener spielte aber dennoch in der ersten Runde des Euro-Cups in Neapel Mitte Oktober und im ersten Saisonspiel der DWL bei den Wasserfreunden Spandau 04 vor drei Wochen. Am Samstag gegen Neukölln wird der OSC wohl auf seinen Spielführer verzichten müssen, der seit 2010 bereits 218 Treffer in 123 DWL-Spielen erzielte. „Er soll sich die Zeit nehmen, die er braucht“, so Laube. „Wir freuen uns, wenn er wieder bei uns ist. Ich denke, am Sonnabend legen halt alle ein paar Prozent für ihren Capitano drauf.“
Das wird auch nötig sein. Die SG Neukölln mit dem Heimvorteil im Rücken geht leicht favorisiert in die Partie. Mit dem 13:12-Auftakt gegen die White Sharks Hannover haben die Süd-Berliner auch bereits die ersten Zähler auf der Habenseite, während Potsdam nach der 6:18-Niederlage gegen Spandau nun die erste echte Chance auf einen Punktgewinn haben. „Es wird eine sehr schwere Aufgabe, aber wir sind natürlich optimistisch“, sagt Trainer Alexander Tchigir. „Mit Andreas Schlotterbeck, Tim donner und David Kleine hat Neukölln sich auf entscheidenden Positionen verstärkt.“ Gerade der langjährige Nationalmannschaftscenter Schlotterbeck, der nach Jahren beim Champions League-Verein Waspo Hannover in seine Heimatstadt Berlin zurückkehrte, hatte mit fünf Treffern gegen Hannover einen glänzenden Einstand im Neuköllner Team.
„Die letzten Pflichtspiele waren in Euro-Cup und Liga allesamt gegen deutlich stärkere Gegner“, so Tchigir. „Nun müssen wir zeigen, dass wir daraus gelernt haben.“ Ein Sieg würde dem OSC in dem schweren Programm zu Saisonauftakt wichtige Stabilität geben. Eine Woche später geht es auswärts zum SSV Esslingen, erst am 3. Dezember bestreitet der OSC sein erstes Heimspiel gegen Waspo Hannover.

Deutsche Wasserball-Liga 2016/2017

Ansetzungen Wochenende (2. Spieltag A-Gruppe)

Sonnabend, den 12 November 2016
16:00 ASC Duisburg – SSV Esslingen (Schwimmstadion)
16:00 Wasserfreunde Spandau 04 – Waspo 98 Hannover (Schöneberger Schwimmsporthalle)
16:00 White Sharks Hannover –SV Bayer 08 Uerdingen (Stadionbad)
18:00 SG Neukölln –OSC Potsdam (Schöneberger Schwimmsporthalle)

Tabellenstand

Gruppe A
1. Wasserfreunde Spandau 04 18:6 2:0
1. Waspo 98 Hannover 18:6 2:0
3. ASC Duisburg 8:6 2:0
4. SG Neukölln 13:12 2:0
5. White Sharks Hannover 12:13 0:2
6. SV Bayer 08 Uerdingen 6:8 0:2
7. OSC Potsdam 6:18 0:2
7. SSV Esslingen 6:18 0:2

1 Comment

  1. benubBreednum sagt:

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