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SGW beendet Saison mit Niederlage

Die SGW Leimen Mannheim verliert das letzte Saisonspiel deutlich mit 7:16 (2:5/0:5/3:1/3:4) gegen den SV Würzburg

Es war nicht das erwartete und von der Mannschaft um Interimstrainer Piere Hilbich erhoffte Spiel am Samstagnachmittag im Wolfgang Adami Bad in Würzburg. So war vor dem Spiel ein Sieg als das klare Ziel ausgegeben: „Wir sind sehr enttäuscht von unserem eigenen Spiel“, erklärt der für den verletzten Maurice Schaefer eingesprungene Piere Hilbich, „Das Spiel ging schon gar nicht gut los, wir haben vorne unsere Chancen nicht genutzt, sind dann sehr unglücklich in die hervorragend ausgespielten Konter der Würzburger gelaufen und lagen schnell zurück. Dann ist es ganz schwer hier zu spielen. Letztendlich ist der Sieg und damit die Meisterschaft für die Würzburger hochverdient, Gratulation an das Team!“

Auch Mannschaftskapitän Jonas Pohle versuchte sich in Erklärungen: „Wir haben in den letzten Wochen uns taktisch gut eingestellt gehabt auf die Zonenverteidigung der Würzburger. Hier hatten wir ja im Hinspiel gesehen, wie sie da stehen. Wir hatten auch bereits am Anfang gute Spielzüge dabei, hatten Bewegung im Angriff, allerdings waren unsere Abschlüsse teilweise zu früh, teilweise einfach nicht gut. Aus diesen Situationen hat Würzburg gnadenlos losgekontert und das auch wirklich gut. Hier waren wir im Kopf viel zu langsam!“

Der beste Spieler der SGW war Timo Sona mit 4 Treffern. Die weiteren Tore teilten sich Artur Schneider, Nils Zimmer und Stephan Kopani.

Die Niederlage besiegelt nun auch die traurige Bilanz, dass keines der vor der Saison ausgegebenen Saisonziele (süddeutscher Pokalsieger und Süddeutscher Meister) erreicht wurde. Nach dem Aus im Viertelfinale des süddeutschen Pokals landet die SGW nun in der zweiten Liga Süd auf den zweiten Tabellenplatz mit 28:4 Punkten bei 14 Siegen und 2 Niederlagen und einer Tordifferenz von +71 (213:142). Die Besten Torschützen wettbewerbsübergreifend waren Jonas Pohle (46 Gesamt, davon 31 in der 2. Liga und 15 im süddeutschen Pokal), Patrick Schwabbaur (44; 30+14), Timo Sona (43; 37+6) sowie Kai Widmann (37; 32+5).

Trainer Maurice Schaefer: „Von unserer Zielsetzung und den Ergebnissen am Ende der Saison können wir nicht zufrieden sein. Auf der anderen Seite war dies das erste Jahr nach unserem Ausflug in der 1. Bundesliga und wir haben es geschafft nicht in ein Loch zu fallen. Daher bin ich trotz der verpassten Ziele sehr stolz auf meine Mannschaft! Bedanken möchte ich mich auch bei allen Helfern, die uns während der Saison unterstützt haben!“. Auch der Kapitän folgte dem Trainer bei dessen Aussage: „ Das war dennoch eine gute Saison, auch wenn vor allem das Aus im Pokal rückblickend sehr schmerzt. Unser Blick geht jetzt aber schon wieder nach vorne, die kommende Saison wird auch durch die beiden Absteiger in unsere Südgruppe eine sehr spannende!“

Bericht von Uwe Kraft

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