OSC-Männer haben Aufstieg nun zu Hause in der Hand

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OSC-Männer haben Aufstieg nun zu Hause in der Hand

Tchigir-Truppe unterliegt in Plauen zunächst 10:11 und siegt tags darauf 9:5

Die Bundesliga-Wasserballer des OSC Potsdam führen in der „Best-of-five“-Serie um die Playoff-Qualifikation und den Aufstieg in die A-Gruppe der Deutschen Wasserball-Liga gegen den SVV Plauen 2:1. Nach dem 9:5 (1:0, 3:2, 1:0, 4:3)-Erfolg am Sonntag im Plauener Stadtbad müssen die Jungs von Trainer Alexander Tchigir nur noch einen Schritt gehen, um den langersehnten Wiederaufstieg ins deutsche Wasserball-Oberhaus klarzumachen.
„Dieser Schritt ist aber superschwer“, dämpfte Tchigir die große Euphorie nach dem Auswärtssieg direkt wieder. „Wir haben es nun aber im Heimspiel in der Hand.“ Am Donnerstag, 20 Uhr, empfängt der OSC die Vogtländer Gäste im Brauhausberg-Bad und rechnet mit gewaltiger Zuschauer-Kulisse. „Wir wollten natürlich gern schon am Wochenende den Aufstieg perfekt machen“, so Potsdams Kapitän Matteo Dufour, der bereits neun Treffer in den drei Partien gegen Plauen erzielte. „Leider haben wir am Sonnabend knapp verloren.“ 10:11 (3:5, 2:2, 3:2, 2:2) unterlag der OSC vor rund 400 Zuschauern – darunter eine Reihe lautstarker Schlachtenbummler aus Potsdam – und musste sich nach nur kurzer Pause neu sammeln.
Das gelang den Potsdamern eindrucksvoll. Von Beginn an wirkte das junge Potsdamer Team frischer und besser erholt vom harten Gefecht des Vortages. Hannes Schulz brachte den OSC in einem Spiel zweier starker Abwehrreihen 1:0 in Führung. Besser ins Match fanden dann die Hausherren im zweiten Viertel und trafen doppelt zur Führung. Noch vor dem Seitenwechsel markierten allerdings Schulz, Artur Tchigir und Dufour innerhalb von nur 93 Sekunden die Treffer zum 4:2. „Diese Phase war sehr wichtig für uns“, so Tchigir. „In der Defensive waren wir sehr konzentriert. Nun klappte es auch endlich vorn.“
Per Strafwurf erhöhte Dufour im dritten Viertel auf 5:2. Erst im letzten Durchgang kam Plauen zu seinem dritten Treffer – nach 14 Minuten ohne Erfolg. Zu verdanken hatte dies der OSC neben seiner agilen Verteidigungsarbeit vor allem seinem Torhüter Michael Knelangen, der die wenigen hochkarätigen Chancen Plauens immer wieder parierte und folgerichtig auch zum „Spieler des Tages“ ernannt wurde. Ferdinand Korbel traf in Überzahl zum 6:3, Reiko Zech hämmerte den Ball nach erneuter Zeitstrafe Plauens zum 7:4 in die Maschen, ehe Rechtsaußen Schulz seine starke Leistung mit dem dritten Treffer krönte. Den Schlusspunkt setzte Artur Tchigir mit seiner zweiten „Bude“ zum 9:5-Endstand.
Am Samstag rannte Potsdam zu früh einem hohen Rückstand hinterher und konnte die Partie trotz großen Kampfes nicht mehr drehen. Nach 3:6- und 4:7-Rückstand im zweiten Viertel arbeite sich der OSC zwar immer wieder auf ein Tor heran, konnte allerdings nie ausgleichen. Zum 10:11 trafen Zech (3), Dennis Strelezkij, Dufour, Schulz (je 2) und Max Kössler.
Keinen echten Zugriff fand hingegen die U17 des OSC Potsdam in Plauen. Im Rückspiel um eine bessere Playoff-Ausgangssituation verlor die Mannschaft von Trainer André Laube 4:9 (1:3, 1:3, 2:2, 0:1), wobei Sascha Ufnal (2), Hendrik Walter und Luka Zigic für den OSC trafen. „Wir wollten das beste Spiel der Saison abliefern, gemacht haben wir das schlechteste“, so der Coach nüchtern. „Plauen hat hoch verdient gewonnen.“ Nach dem 10:10 im Hinspiel verbleiben die Havelstädter auf dem siebten Rang und gehen nun gegen den Zweiten SV Cannstatt als krasser Außenseiter ins Bundesliga-Viertelfinale. Am 24. April steigt das Hinspiel am Brauhausberg, am 14. Mai das Rückspiel in Stuttgart.
Potsdam DWL: Torwart Michael Knelangen, Alexander Schwarze, Artur Tchigir (2), Thilo Popp, Max Kössler (1), Dennis Strelezkij (2), Ferdinand Korbel (1), Christian Saggau, Gabriel Satanovsky, Matteo Dufour (4), Hannes Schulz (5), Reiko Zech (4), Jacob Drachenberg
Potsdam U17: Torhüter Alexander Shevelko, Roman Woelky, Lennart Buchholz, Felix Korbel, Jos Schermer, Luka Zigic (1), Hendrik Walter (1), Florenz Korbel, Sascha Seifert, Niklas Karossa, Sascha Ufnal (2), Lu Meo Ulrich, Tom Gustavus

10 Comments

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