WUM trumpft trotz großer Personalsorgen bei der U19 LGO Auswahl groß auf und gewinnt in Berlin 13:7

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WUM trumpft trotz großer Personalsorgen bei der U19 LGO Auswahl groß auf und gewinnt in Berlin 13:7

Aus einer geschlossene Mannschaftsleistung ragte der sechsfache Torschütze der Max Lehnert heraus

Die Magdeburger Wasserballer sind mit einem klaren 13:7 Erfolg wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Nach der deftigen 5:11 Niederlage am letzten Wochenende in Prag mussten sie am Samstag, 20.02.2016, bei der U19 LGO-Auswahl in Berlin antreten. Und die hatte, nach der 3:15 Niederlage vor 14 Tagen in Magdeburg, ihrerseits noch eine Rechnung mit den Elbestädtern offen. Doch bevor es nach Berlin ging, musste die WUM eine ganze Flut von Absagen verdauen. Neben Marc Böer, Wilhelm Block oder Ilia Butikashvili fehlte auch WUM-Trainer Holger Dammbrück. So reiste das von Marco Schoder gecoachte Rumpfteam mit nur 12 Spielern nach Berlin. Vor 50 Zuschauern begann das Spiel nach dem Geschmack der Magdeburger. Durch zwei Treffer von einem an diesem Tag groß aufspielenden Max Lehnert sowie einem Tor von Lukas Schulle führte die WUM schnell 3:1, ehe die Auswahl kurz vor Ende des ersten Viertels durch einen Treffer verkürzen konnte. Mit dieser 3:2 WUM-Führung ging es in den zweiten Spielabschnitt. Das folgende Viertel gehörte dann ganz den Elbestädtern. Sie drehten förmlich auf, schraubten den Vorsprung durch drei Treffer in Folge (Tom Hagendorf, Tim Richter und Kiril Litvin) auf 6:2 herauf und ließen dabei keinen Gegentreffer zu. Mit dieser beruhigenden Führung im Rücken gestaltete sich die Halbzeitpause bei den Magdeburgern äußerst ruhig. Nach Wiederbeginn sorgten Max Lehnert mit vier Toren und Kiril Litvin, bei drei Gegentreffern, für einen sicheren 11:5 Vorsprung vor den letzten acht Minuten. Hier ließen die Magdeburger nichts mehr anbrennen und brachten das Ergebnis durch Treffer von Lukas Schulle und Max Lehnert zum 13:7 Endstand über die Bühne. Ersatzcoach Marco Schoder war nach dem Spiel zufrieden mit der Leistung seines Teams: „Wir wollten ruhig und konzentriert ins Spiel gehen, um mit einer guten Leistung das Match von Prag vergessen zu lassen. Ich glaube, das ist uns, trotz der vielen Personalausfälle, gut gelungen. Grundlage des Erfolgs war eine geschlossenen Mannschaftsleistung, aus der der sechsfache Torschütze Max Lehnert herausragte.“ Zudem stand die Magdeburger Abwehr sehr stabil und sicher, ließ in der ersten Halbzeit nur zwei Gegentreffer zu. Auch vermieden die Elbestädter diesmal leichtfertige Fehler und Herausstellungen. Das waren die Eckpfeiler des Erfolges. Doch ausruhen kann sich das WUM Team darauf nicht. Schon am nächsten Wochenende wartet mit der zweiten Mannschaft des SVV Plauen der nächste Brocken auf die Magdeburger. Sollten dann alle Stammspieler wieder mit an Bord sein, dürfte es ein interessantes Spiel auf Augenhöhe werden.

Hintergrund:

Die nächsten WUM-Spiele in der 2. Liga, LGO:
Samstag, 27.02.2016, 18.00 Uhr, SVV Plauen II – WUM
Samstag, 05.03.2016; 18.00 Uhr, WUM – SG Wasserball Dresden

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