WUM verliert im Wasserballkrimi nach großem Kampf unglücklich 11:12 (3:2; 2:3; 2:3; 4:4) gegen die SGW Brandenburg

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WUM verliert im Wasserballkrimi nach großem Kampf unglücklich 11:12 (3:2; 2:3; 2:3; 4:4) gegen die SGW Brandenburg

Spiel war Werbung für den Wasserball

Am Samstag, 30.01.2016, traf die WUM, als Vierter der Staffeltabelle der 2. Liga Ost, auf den aktuellen Ersten, die Spielgemeinschaft Wasserball (SGW) Brandenburg. Auf dem Papier ein Spitzenspiel. Und vor 170 Zuschauern sollte es auch ein solches werden. Und auch die Anzeigetafel in der Schwimmhalle zeigte sich von der allerbesten Seite. Von beiden Mannschaften wurde nicht lange herumtaktiert. Es ging gleich richtig zur Sache. Beide Abwehrreihen packten hart, aber fair und energisch zu. Den Brandenburgern gelang nach 1:30 Spielzeit der erste Treffer. Doch die WUM blieb dran und kam, bei einem Gegentreffer der Havelstädter, durch Tore von Wilhelm Block, Lukas Schulle und Kiril Litvin, der einen Abpraller über die Linie drückt, zur 3:2 Führung nach den ersten acht Minuten. Bemerkensweit, dass die Magdeburger selbst eine doppelte Unterzahl (vier Magdeburger gegen sechs Brandenburger) ohne Gegentreffer überstanden. Auch der zweite Spielabschnitt blieb spannend. Die zwischenzeitliche 3:4 Führung der Havelstädter glich Wilhelm Block mit einem abgezockten Treffer in den Torwinkel aus. Erneut Kiril Litvin sorgte zwei Minuten vor der Pause für die viel umjubelte 5:4 WUM Führung. Brandenburg kam jedoch noch vor dem Viertelende zum 5:5 Ausgleich. Nach der Halbzeitpause blieb es weiter eng. Frederic Wolfgram und Tim Richter sorgten jeweils für den Ausgleich, ehe Brandenburg mit einer 7:8 Führung in die letzten acht Minuten ging. Gleich zu Beginn trumpfte Tim Richter groß auf, der sich den Torwart der Gäste ausschaute und dann schön zum 8:8 in den Winkel traf. Aber die Havelstädter legten schnell zwei Tore nach, die WUM lag plötzlich mit 8:10 hinten. Aber noch waren gut fünf Minuten zu spielen. Die Magdeburger hingen sich noch einmal richtig rein und Center Ilia Butikashvili brachte die WUM mit einem tollen Hammerwurf wieder heran. Brandenburg erhöhte wieder, doch erneut Butikashvili hielt die Partie mit seinem zweiten Treffer weiter offen. Als Lukas Schulle 1:15 Min vor Schluss einen 5m Strafwurf eiskalt zum 11:11 verwandelte, brannte die Luft in der Halle. Es waren noch 27 Sekunden zu spielen, da verwiesen die Schiedsrichter Tom Hagendorf aus dem Becken. In Überzahl sorgten die Brandenburger 14 Sekunden vor der Schlusssirene für den 11:12 Siegtreffer. Schade, das Spiel hatte eigentlich keinen Sieger verdient. Beide Mannschaften agierten mit starken Abwehrreihen und ließen dem jeweiligen Angriff nicht viele Möglichkeiten. Beide Teams kämpften sich nach Rückständen immer wieder ins Spiel zurück, hielten die Party bis zum Abpfiff offen. Gerade die letzte Spielszene liegt den Magdeburgern schwer im Magen. Die WUM-Akteure ließen nach dem Spiel die Köpfe hängen. Doch dazu gibt es keinen Grund. „Unsere Jungs haben in einem tollen Spiel bravourös gekämpft. Das war von beiden Mannschaften Werbung für den Wasserballsport. Nur das Ende hätte aus unserer Sicht anders sein müssen,“ resümierte WUM-Chef Silvio Schulle. Und weiter: „Wir haben das Spiel gegen den Favoriten lange offen gestaltet und ein Remis wäre sicher gerechter gewesen. Aber Gerechtigkeit gibt es im Sport nicht. Deshalb Glückwunsch nach Brandenburg.“ Mit dieser Leistung blickt die WUM optimistisch auf den nächsten Samstag, wenn mit der U19 Auswahl der Landesgruppe Ost der nächste Mitfavorit an die Elbe kommt. Doch jetzt heißt es erst einmal: Mund abputzen und weiter geht’s.

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