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Wasserballerinnen verpassen vorzeitigen Viertelfinaleinzug

Bei der Wasserball-EM in Belgrad haben die deutschen Damen mit einer Niederlage gegen Frankreich den vorzeitigen Viertelfinaleinzug verpasst. Nach enttäuschender Leistung unterlag das Team von Bundestrainer Milos Sekulic (Krefeld) mit 3:12 (0:2, 2:3, 0:4, 1:3).

Dabei konnte die deutsche Sieben zu keiner Zeit an die kämpferische Leistung aus dem Auftaktspiel gegen Serbien anknüpfen und ließ vor allem in der Offensive den Drang zum Tor vermissen. „Wir haben defensiv gut gestanden, aber vorne kaum gefährliche Schüsse aufs Tor gebracht“, so Sekulic. Deutschland kam wieder schleppend ins Spiel und lag erneut früh mit 1:5 zurück. Danach ließen die Französinnen, die man im September in der EM-Qualifikation noch besiegte, nichts mehr anbrennen und bauten die Führung im weiteren Spielverlauf kontinuierlich aus. Spielführerin Carmen Gelse schlug in die gleiche Kerbe: „Wenn Du nur Brötchen aufs Tor wirfst, brauchst Du Dich nicht wundern, wenn Du am Ende mit neun Toren verlierst.“

Für die deutschen Frauen geht es nun darum, in den letzten beiden Vorrundenspielen gegen Spanien (17.01., 12:30 Uhr) und Kroatien (19.01., 12:30 Uhr) den fehlenden Sieg einzufahren, um das Viertelfinale zu erreichen. Mit dem Einzug unter die letzten acht ist die Sekulic-Sieben ihrem Ziel, das Ticket für das Olympiaqualifikationsturnier zu lösen, einen großen Schritt näher gekommen. „Das war nix, aber noch ist hier nichts verloren“, blickte Claudia Blomenkamp (Krefeld) direkt nach vorn. „Ein Sieg gegen Kroatien und wir sind voll im Plan.“

DEUTSCHLAND – FRANKREICH

3:12

(0:2, 2:3, 0:4, 1:3)

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