WUM gewinnt Jahresauftaktspiel gegen den SV Zwickau von 1904 mit 8:4 (4:2; 3:2; 0:0; 1:0)

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WUM gewinnt Jahresauftaktspiel gegen den SV Zwickau von 1904 mit 8:4 (4:2; 3:2; 0:0; 1:0)

Mehr Krampf und Kampf als Spielkultur

Im ersten Spiel des neuen Jahres mussten die Magdeburger Wasserballer am Samstag, 09.01.2016, um 18.00 Uhr, in eigener Halle gegen den SV Zwickau von 1904 antreten. Die gut 100 Zuschauer waren gespannt, wie die WUM-Aktiven die erzwungene trainingsfreie Zeit zwischen den Feiertagen überstanden hatten. Doch erst einmal gab es ein altbekanntes Problem: die Anzeigetafel blieb erneut schwarz. Woran das lag, wird noch zu klären sein. Das hielt die Magdeburger aber nicht davon ab, im ersten Viertel schnell mit 2:0 in Führung zu gehen (Tore Max Lehnert und Lukas Schulle). Die Zwickauer ließen sich davon nicht beirren und glichen zum 2:2 aus. Ilia Butikashvili und Moritz Lehnert sorgten dann für die 4:2 Führung nach den ersten acht Minuten. Zwei Treffer von Ilia Butikashvili und ein Tor von Max Lehnert brachte die 7:4 Halbzeitführung für die WUM. Was sich dann in der zweiten Halbzeit im Becken abspielte, kann sich selbst WUM-Trainer Holger Dammbrück nicht erklären: „Bedenkt man, dass wir drei Wochen kein Training hatten, war ich mit der ersten Halbzeit noch zufrieden. Für die Spielweise meiner Mannschaft im zweiten Spielabschnitt fehlt mir aber jedes Verständnis. Wir haben nicht mehr viele vernünftige Spielzüge zusammen bekommen. Und wenn wir dann vor dem gegnerischen Tor waren, haben wir die Chancen reihenweise liegen lassen. Dazu kamen gefühlte 15 Latten-/Pfostentreffer.“ Da auch das Spiel der Zwickauer sehr zerfahren war, fiel in der gesamten zweiten Halbzeit lediglich ein Treffer durch Kiril Litvin zum 8:4 Sieg der Magdeburger. Zum einen lag dies an der mangelnden Chancenverwertung und zum anderen an den starken Torhüterleitungen der Keeper auf beiden Seiten. Das hatten sich die Magdeburger sicher einfacher vorgestellt. Doch letztendlich stehen zwei Punkte auf der Habenseite der WUM und diese bringen den Verein auf Platz fünf der Tabelle nach vorn. Bis zum Spiel am nächsten Samstag bei der SG Schöneberg-Berlin bleibt nicht mehr viel Zeit. Wollen die Magdeburger in der Hauptstadt Punkte mitnehmen, muss ein Ruck durch das Team gehen. Mit einer Leistung wie am heutigen Tag wird dort kein Blumentopf zu gewinnen sein. Und am 30. Januar 2016 kommt dann auch gleich der Staffelfavorit Brandenburg in die Dynamoschwimmhalle. Es gilt sich also zu steigern!

Foto: Robert Wahren

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