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OSC spielt sich in Pokal-Vietelfinale

Wasserballer setzen sich in Laatzen glanzlos aber sicher 16:10 durch

Der OSC Potsdam steht wiederholt im Viertelfinale des Deutschen Wasserball-Pokals. Nach dem glanzlosen 16:10 (6:3, 2:2, 2:3, 6:2) am Sonnabend beim Zweitligisten SpVg Laatzen 1894 warten die Männer von Trainer Alexander Tchigir nun gespannt auf das Los der nächsten Runde. Am Dienstag-Abend wird noch die Achtelfinalpartie zwischen den White Sharks Hannover und den Wasserfreunden Spandau 04 zur Austragung gebracht, das aufgrund der Champions League-Verpflichtungen der Berliner dorthin verlegt werden musste. Danach werden die Ansetzungen gelost.
„Wir hoffen natürlich auf ein Heimspiel“, so OSC-Trainer Alexander Tchigir. „Aber egal, wer nun kommt, wir müssen uns da dringend steigern, um den Schritt ins Final Four zu gehen.“ Schließlich schieden am Sonnabend mit Laatzen, SV Ludwigsburg und der SGW Iserlohn nun auch die letzten drei unterklassigen Vereine aus dem Wettbewerb aus. Mit dem OSC Potsdam, der SG Neukölln und dem Duisburger SV 98 sind noch drei B-Gruppen-Vereine der Deutschen Wasserball-Liga dabei. Die übrigen fünf Startplätze verteilen sich auf Teams der DWL-A-Gruppe.
Nachdem sich der OSC bereits in der letzten Runde bei einem Zweitligisten (10:8 beim SV Würzburg) schwertat, lief es auch in Laatzen nicht immer rund. „Wirklich in Gefahr war das Spiel nie, aber wir haben es uns schwerer gemacht als wir mussten“, berichtete Tchigir. Nach konzentriertem Auftakt hieß es durch Treffer von Reiko Zech und Matteo Dufour rasch 2:0. Tore von Dennis Strelezkij und Christian Saggau sowie ein Doppelpack von Hannes Schulz führten zu einer 6:2-Führung im ersten Viertel. Doch die Gastgeber steckten nicht auf und schlossen bis auf 6:4 im zweiten Durchgang auf. Strelezkij und Saggau sorgten für das 8:5 zum Seitenwechsel, allerdings markierte Laatzen nach der Pause das 8:6. Erneut legte der OSC durch Dufour und Saggau nach, aber noch im dritten Viertel musste Potsdam die Tore zum 10:8 vor dem letzten Abschnitt hinnehmen. Die letzten Minuten gehörten dann aber allein den Potsdamern, die nun immer wieder zu besten Möglichkeiten kamen. Besonders der erst 17-jährige Strelezkij bewies seine Klasse und netzte allein weitere viermal ein, Ferdinand Korbel und Jack Collier trafen außerdem zum 16:10-Endstand.
„Wir brauchen nicht unzufrieden sein, aber wir müssen weiter an unseren Fehlern arbeiten“, so Tchigir, der nun bereits an die Begegnung nächsten Samstag denkt. Dort wartet das schwere Auswärtsspiel beim SV Weiden, wo unbedingt gepunktet werden muss, um sich weiter an der Tabellenspitze der DWL-B-Gruppe festzusetzen.
Potsdam: Michael Knelangen, Jack Collier (1), Artur Tchigir, Thilo Popp, Max Kössler, Dennis Strelezkij (6), Ferdinand Korbel (1), Christian Saggau (3), Gabriel Satanovsky, Matteo Dufour (2), Hannes Schulz (2), Reiko Zech (1), Marc Langer

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