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Weidens Wasserballer auf Formsuche

Steigerung in Neustadt nötig

(prg) Die Saison begann stolperig für die Bundesligawasserballer des Schwimmvereines Weiden. Ein gutes Vorbereitungsturnier in Würzburg, ein schlechtes in Plauen, dann folgte die kämpferische Topleistung im Pokal und eine Woche später ein Fiasko in Stuttgart. Wenn man die Regelmäßigkeit der Formkurve betrachtet, müsste am kommenden Samstag in Neustadt/Weinstraße ein gutes Spiel folgen. Im Pokal bezwangen die Oberpfälzer den SC Wedding, der wiederum letzte Woche, klar den nächsten Gegner der Reger-Städter mit 11:4 schlug, auch dieser Vergleich müsste optimistisch auf die kommende Aufgabe stimmen. Trainer Wodarz will jedoch von Quervergleichen nichts hören und verlangt vollen Einsatz in der Pfalz: „Wir müssen unsere Leistung enorm steigern, um an der Weinstraße zu punkten, alles andere ist nur Makulatur, dafür können wir uns nichts kaufen. Schließlich zählen nur die Ligapunkte und die brauchen wir dringend“ sagt der Trainer zu der schweren Auswärtspartie am zweiten DWL-Spieltag.

Die personellen Schwierigkeiten der SV-ler legen sich langsam, Kapitän Andreas Jahn wird aller Wahrscheinlichkeit nach sein Comeback feiern. Auch wenn der routinierte Mannschaftsführer noch einen enormen Trainingsrückstand hat, steuert er nach Eigenaussagen der Mannschaft immer einen Schwung Sicherheit in das Spiel der Weidener bei. Wie es aussieht, wird nur noch Andras Langmar in Neustadt fehlen, der noch zwei Spiele Sperre „absitzen“ muss. Wenn die Spielabläufe endlich beginnen zu greifen und die Mannschaft den Kampfgeist und die Moral aus dem Pokalspiel wieder findet, müssten auch die ersten Erfolge kommen. Es bleibt zu hoffen, dass es bereits am kommenden Samstag im Stadionbad passiert.

Die Pfälzer haben auch mit Abstimmungsproblemen in ihren Reihen zu kämpfen. Ein ganze Reihe Spieler verließ in der Transferzeit das Team, einige sind neu dazu gestoßen und der neue Trainer Davorin Golubic, der nach Ablauf der letzten Saison die Mannschaft übernahm, wird sicherlich noch Zeit brauchen, um seinen Stempel dem Mannschaftsspiel aufzudrücken. Dennoch bleibt der SC Neustadt, vor allem in heimischen Gewässern eine ganz schwere Hürde, trotz der klaren Niederlage gegen die Weidener im Vorbereitungsturnier in Würzburg. Sollte ein Coup in Neustadt gelingen, würde es womöglich auch zusätzliche Kräfte vor dem ersten Heimspiel am 7. November gegen den SC Wedding Berlin hervorrufen und die ersten Ligapunkte für ein wenig Entspannung in den Weidener Reihen sorgen.

Die Aufstellung für Neustadt:
Vladimir Srajer und Matthias Kreiner im Tor, Thomas Aigner, Louis Brunner, Michael Trottmann, Thomas Kick, Alexander Hinz, Nikolaj Neumann, Stephan Schierdewahn, David Tamas, Andreas Jahn, Sean Ryder, Jakob Ströll und Marek Janecek
Trainer Gerhard Wodarz

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