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SSVE-Spieler Sopiadis und Zugic zurück aus Baku

Platz 8 bei den Europaspielen mit der deutschen U17-Nationalmannschaft

Für die beiden jungen SSVE-Spieler Konstantinos Sopiadis und Filip Zugic war es das erste große Turnier und damit natürlich eine ganz besondere Erfahrung, zumal die Spiele in Baku mit den vielen Wettkämpfen in diversen Sportarten den Olympischen Spielen auf europäischer Ebene nachempfunden waren.

Bei der groß zelebrierten Eröffnungsfeier vor 68.000 Zuschauern, die schon fast olympische Ausmaße annahm, waren fünfzig nationale olympische Komitees anwesend, darunter auch 112 deutsche Sportler. Es waren die ersten Europaspiele dieser Art und zugleich die Wasserball-Europameisterschaften der U17-Mannschaften. Vom SSV Esslingen vertraten mit Konstantinos Sopiadis und Filip Zugic gleich zwei Spieler die Vereinsfarben vor Ort in Baku und erzielten mit ihrem Team die beste Platzierung einer deutschen Mannschaft seit Jahren. Im Vergleich zu den Titelkämpfen 2013 verbesserten sich die Junioren um drei Plätze, überhaupt war es die beste Platzierung eines deutschen Nachwuchsteams seit 2006. Dennoch war man bei der deutschen Mannschaft nach dem Turnier selbstkritisch genug, um zu erkennen, dass durchaus noch mehr drin gewesen wäre. Denn nach einem starken Auftakt mit einer knappen 8:9-Niederlage gegen favorisierte Ungarn gab es gegen Rumänien vor allem wegen einer starken zweiten Hälfte den ersten Sieg (10:5) sowie gegen Gastgeber Aserbaidschan einen klaren 17:7-Erfolg. Als Zweiter zog das deutsche Team damit in die nächste Runde ein und war auch dort mit einem 13:7-Sieg gegen die Slowakei erfolgreich. Das Turnier lief also bis dahin nach den Hoffnungen der Mannschaft und ihrer Verantwortlichen, doch bei der 12:18-Viertelfinalniederlage gegen Kroatien sowie bei den Platzierungsspielen gegen Russland (9:16) und verletzungsbedingt ersatzgeschwächt gegen Ungarn (6:15) blieb das Team zum Teil deutlich hinter den zu Beginn gezeigten Leistungen zurück. Daher fällt auch die sportliche Einschätzung von Centerverteidiger Konstantinos Sopiadis gemischt aus: „Am Ende wurden wir leider „nur“ Achter, dennoch haben wir das Mindestziel erreicht.“ Gold ging an Serbien, das im Finale mit 8:7 Spanien besiegen konnte. Bronze gewann die Auswahl Griechenlands nach einem 11:10-Erfolg über Kroatien.

Auch wenn natürlich das sportliche Ergebnis an sich im Vordergrund stand, war die Zeit in Baku für die jungen Sportler mehr als nur ein Wettkampf: „Es war ein sehr lehrreiches Erlebnis“, so Konstantinos Sopiadis, „wir haben viele Erfahrungen in Sachen Wasserball gesammelt. Außerdem haben wir ein bisschen in die Welt von Olympia schauen dürfen und wissen jetzt genau, was unser Ziel sein sollte.“ Viel Freizeit ließ der eng getaktete Spielplan der Europameisterschaft nicht zu und zwischen den anstrengenden Spielen war Regeneration angesagt. Doch die ein oder andere Sportart konnte das junge Wasserball-Team dennoch besuchen, so waren sie beispielsweise dabei, als Fabian Hambüchen am Reck Gold gewinnen konnte.

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