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Potsdams U15 sichert sich Silber im OSC

OSC-Wasserballer unterliegen lediglich dem späteren Meister Neukölln

Im Endrunden-Turnier um die ostdeutschen U15-Meisterschaften hat sich der OSC Potsdam Silber erkämpft. Nach Siegen gegen die Wasserfreunde Spandau 04 (11:3) und den SVV Plauen (12:5) verlor die Mannschaft von Philip Uhlig am Wochenende im Plauener Stadtbad lediglich im letzten Turnierspiel gegen den späteren Meister SG Neukölln (8:11).
„Im Spiel gegen den Favoriten Neukölln konnten wir nicht unsere beste Leistung abliefern“, so Uhlig. „Unzufrieden brauchen wir nicht sein. Die übrige Konkurrenz konnten wir auf Distanz halten.“ Mit dem zweiten Platz sicherte der OSC gleichzeitig einen aussichtsreichen Platz in der Vorrunde der deutschen Meisterschaften im Herbst.
Spandau schaffte es, eine Halbzeit das Spiel gegen Potsdam offen zu gestalten. Nach Treffern von Sascha Ufnal (2), Niklas Karossa und Sascha Seifert ging der OSC mit einem 4:2 in den Seitenwechsel. Nach der Pause ging das Uhlig-Team nun sorgsamer mit seinen Möglichkeiten um und setzte sich durch Tore von Tim Andrees (2), Seifert, Karossa (2), Lu Meo Ulrich und Ufnal sicher 11:3 (2:2, 2:0, 4:1, 3:0) durch.
Auch gegen Gastgeber Plauen musste sich der OSC in den ersten Minuten zunächst finden. Ufnal und Seifert egalisierten im ersten Viertel jeweils die Führungstreffer der Hausherren. Im zweiten Viertel setzte sich Plauen sogar auf 2:4 ab, doch erneut Seifert und Ufnal sorgten für das 4:4 zum Seitenwechsel. Eine Umstellung in Potsdams Defensive um den starken Keeper Alexander Shevelko brachte große Stabilität ins OSC-Spiel. In sehenswerten Kombinationen setzten sich die Havelstädter durch Treffer von Ufnal (2), Karossa und Seifert im dritten Viertel auf 8:4 ab. Auch das Schlussviertel gehörte dem OSC, der mit drei weiteren Buden des siebenfachen Torschützen Ufnal und Hendrik Walter zum 12:5 (2:3, 2:1, 4:0, 4:1) einnetzte.
Ein vollkommen verschlafener Start gegen Neukölln kostete in der finalen Partie einen Überraschungserfolg. Mit 0:3 geriet der OSC schnell ins Hintertreffen und erarbeitete sich danach eine Reihe oftmals ungenutzter Möglichkeiten. Diese Aufholjagd kostete schließlich zu viel Kraft, um das Spiel entscheidend zu drehen. Im Angriff stemmte sich zunächst lediglich Kapitän Ulrich gegen die drohende Niederlage und erzielte die Anschluss-Treffer zum 2:3 und 3:4. Eine erneute Schwächephase Mitte des dritten Abschnitts sorgte dann für die Vorentscheidung. Bis auf 3:7 setzte sich Neukölln ab, Karossa verkürzte auf 4:7, kurz vor der letzten Pause erzielten allerdings die Berliner das 4:8. Im torreichen Schlussviertel trafen zwar Ufnal (2), Karossa und Walter, doch auch Neukölln war dreimal erfolgreich, so dass schließlich ein 8:11 (1:3, 1:0, 2:5, 4:3) zu Buche stand.
Potsdam: Alexander Shevelko, Jonas Hergaden, Leon Hergaden, Dominik Cichos, Tim Andrees (2), Tom Gustavus, Hendrik Walter (2), Felix Korbel, Sascha Seifert (5), Niklas Karossa (6), Sascha Ufnal (12), Lu Meo Ulrich (4), Jos Schermer

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